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Die Idee ist so einfach, dass man sich ernsthaft fragen muss, wieso noch niemand vorher darauf gekommen ist.Jeder Flattr-Nutzer zahlt einen Betrag seiner Wahl auf sein Konto ein - mindestens zwei Euro. Wer selber Inhalte anbietet, platziert auf seiner Webseite einen Button, den andere Flattr-Nutzer bei Gefallen anklicken. Am Monatsende wird der eingezahlte Betrag jedes Nutzers unter allen von ihm angeklickten Seiten gleichmäßig aufgeteilt.
Natürlich hat die Idee ein paar Schwachstellen. So lässt sich zum Beispiel nicht für einen besonders guten Artikel mehr bezahlen. Auch ist die Flattr-Gebühr von zehn Prozent überaus saftig.
Doch der Hype um diesen neuen Versuch, im Internet Geld zu verdienen, lässt erahnen, wie sehr das Problem "Kostenloskultur" Webseitenbetreibern unter den Nägeln brennt. Flattr ist da ein fantasievoller Ansatz.
(Angemerkt zu meinem Artikel "Neues Geschäftsmodell Flattr: Darf ich bitte zahlen?" , geschrieben für die Seite "Vernetzt" in Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten, am 13. Juli 2010).
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13.07.2010 21:55 Uhr
Juhser
kommentiert
Eine gute Idee, Marc; dennoch erscheintm ir diese Sache nch ein wenig flattr-haft.
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 Kurs Südwest: Angelockt von Printenduft und dem Ruf belgischen Kirschbieres, verirrte sich ein nordischer Fischkopf in die Kaiserstadt Aachen. Wie aus flüchtiger Affäre wahre Liebe wurde, beschreibt er in diesem Blog.
 Marc Heckert RedakteurWahl-Aachener aus Leidenschaft. Noch mehr Leiden schafft allerdings des gebürtigen Oldenburgers verhängnisvolle Schwäche für mürbes Altmetall auf Rädern.

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