1. Blattsalat
    - Frisch geputzt aus dem Nachrichtenfeld
  2. Blog Mathieu
    - Chefsachen aus der Redaktion
  3. Bockblog
    - Leben und Leiden eines FC-Fans
  4. Menschenskinder
    - Ein Vater berichtet über Kind und Kegel
  5. Moin Oche
    - Als Nordlicht im Westzipfel
  6. Wir (bloggen) hier!
    - Aus dem (Redaktions)Alltag unserer Volontäre
  1. Aixtra Bewusst
    - Arno Ostländer über (Zwischen-)Menschliches
  2. Alles was Recht ist
    - Michael Rohrlich im Paragraphen-Dschungel
  3. Auf der Couch
    - Die Therapiestunde mit Monika Koch
  4. Motorblog
    - Rolf Reiners über alles, was rollt
  5. Querbeet
    - Peter Behrens aus dem grünen Bereich
  1. Aachener Allerlei
    - Das tägliche Leben im Westzipfel
  2. Bitte, bitte! Danke, danke!
    - Kartoffelkäfer, Tivoli-Kicker und Fußballkult
  3. Kind und Kegel
    - Von süßen Mäusen und kleinen Monstern
  4. Sportplatz
    - Spannende Spiele und pfiffige Vereine
  5. Tier und wir
    - Rund um den kleinen oder großen Liebling
  6. Weltweit
    - Aus der Region rund um den Globus
"Das Paradies ist eine Landstraße in Südfrankreich", dachte ich einmal. Das war an einem warmen Nachmittag Anfang Oktober 2008, auf der Rückfahrt von einer Tour durch Nordspanien. Der Weg: eine bilderbuchschöne Allee entlang des Canal du Midi, vergoldet von der Sonne des Herbsttags, die Luft schwer vom Duft der Traubenernte. Mit gemütlichen 80 km/h brachte mich die Suzuki, wenige Monate zuvor für kleines Geld bei Ebay ersteigert, zurück Richtung Aachen. Himmlisch!
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Epost, gab’s das nicht schon mal? Unter diesem Markennamen bot die Deutsche Post ab 2000 die "garantiert lebenslang gültige" E-Mail-Adresse an.
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Dienstag, 13. Juli 2010
Angemerkt. Flattr - ein Ansatz
Die Idee ist so einfach, dass man sich ernsthaft fragen muss, wieso noch niemand vorher darauf gekommen ist.
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Donnerstag, 3. Juni 2010
Ans Ende der Welt (4): Die stille Stunde


Oldenburg. Donnerstag, 3. Juni 2010, kurz nach Mitternacht. Alles ist ruhig im Haus meiner Eltern. Die Mitfahrerin ist noch irgendwo auf der A1. In einer Stunde wird sie hier sein, sie hat es gerade gesimst. Dann werden wir komplett sein: Zwei Fahrer, zwei Maschinen, ein Ziel und noch 2900 Kilometer vor uns.

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Motorradfahren an sich ist bekanntlich keine ungefährliche Art, sich durch die Landschaft zu bewegen. Fast jeder Fahrer, den ich kenne, kennt jemanden, der jemanden kennt, dem schon einmal etwas Unangenehmes passiert ist.

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Die Küche duftet nach Frühstückskaffee. Vorsichtiger Blick durch die Lamellen der Jalousie: Ja, das ist eindeutig Nieselregen da draußen. Mal wieder. Nachdenklicher Blick auf das Fahrrad, das da unschuldig vor dem Küchenregal steht.
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Dienstag, 4. Mai 2010
Angemerkt. Sachkenntnis
Applaus aus der digitalen Welt für die deutsche Justiz: Keine Alltäglichkeit in einer Beziehung, die nicht immer von gegenseitigem Verständnis oder gar Zuneigung geprägt ist.
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Dienstag, 27. April 2010
Angemerkt. Nur die Ruhe
Dass der Wirbel um Googles WLAN-Netzerfassung jetzt schon auf Ministerebene angelangt ist, macht den „Skandal“ nicht größer. Denn nachvollziehbar ist nicht, dass plötzlich Google für etwas am Pranger steht, das seit Jahren auch von anderen praktiziert wird.
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Die Geschichte der Umweltzonen ist die eines bürokratischen Monsters, das bei immensen Kosten praktisch keinen Nutzen bringt.
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Mittwoch, 14. April 2010
Freunde bleiben
Die E-Mail kommt unerwartet. Absender ist ein Name, der ein kleines Glöckchen in meinem Hirn läuten lässt. "Einladung zur 20-jährigen Abi-Jubiläumsfeier" steht im Betreff. Erinnerungen flackern auf - an damals, an das Frühjahr 1990. In der DDR wurde zum ersten Mal frei gewählt, Nelson Mandela kam aus der Haft, Michael Gorbatschow wurde zum Präsidenten einer bereits auseinanderbröselnden UdSSR ernannt. Und in Oldenburg bekamen die Abiturienten der Cäcilienschule ihre Abschlusszeugnisse überreicht.
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In jedem Mann steckt ein Kind, um auch den zweiten Teil dieser Reihe mit einer Plattitüde mit einem klugen Spruch anzufangen. Da beim morgendlichen Rasieren gelegentlich graue Stoppeln in mein Waschbecken rieseln, muss ich mittlerweile im Mannesalter angekommen sein. Doch unter der angejahrten Hülle steckt definitiv noch ein Kind. Und das verlangt nach Spielzeugen. Mehr Spielzeug!

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Mittwoch, 24. März 2010
Kommentar. Danke, Krake!
Google stellt Zensoren bloß - auch bei uns

Der Beifall der westlichen Welt ist Balsam für die Seele der Google-Macher. Viel Kritik hatten sie zuletzt einstecken müssen, unter anderem für das 3D-Kartenprojekt "Street View". Durch das Ende der Selbstzensierung seiner chinesischen Suchmaschine scheint der Konzern wieder zu seinem Leitsatz "Don't be evil" (tu nichts Böses) zurückgekehrt zu sein.

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Das Internet - unendliche Weiten. Am heutigen Freitag machten sich die Schülerinnen des Mädchengymnasiums Jülich auf, um die chaotische Vielfalt des Netzes zu durchdringen. "Patronatstag" nennt sich der alljährlich stattfindende Projekttag, der sich in diesem Jahr ums Netz der Netze drehte.

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Im Grunde ist seit heute das zu Ende, was als „Browserkrieg“ in die Geschichte des Internets einging. Ab Mitte der 90er Jahre galt lange: Wer den Browsermarkt beherrscht, beherrscht das Netz.
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Dienstag, 16. März 2010
Ans Ende der Welt (1): Gedankenspiele


Auch die längste Reise, sagt ein sicherlich chinesisches Sprichwort, beginnt mit dem ersten Schritt. Das ist nur die halbe Wahrheit, denn bevor der erste Schritt getan werden kann, muss die Reise geplant werden. Die längste Reise beginnt also mit dem ersten Gedanken an sie. Einem Gedanken wie diesem: Wohin komme ich, wenn ich so weit fahre, wie es geht? Zum Beispiel: so weit nach Norden wie möglich?

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Ende der 90er Jahre zerfiel mein Bekanntenkreis in zwei Teile: Handyhasser und Handyenthusiasten. "Da wär ich ja ständig erreichbar", wehrte ein Kollege ab. Der Gewinn an Lebensqualität, jederzeit mit anderen Menschen sprechen zu können, trat für ihn in den Hintergrund.
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Freitag, 29. Januar 2010
Kommentar. Hoffnungsträger iPad
Kann so ein schmales Gerät die Welt verändern?

Da stand er wieder auf seiner Bühne, schwarz gewandet: Steve Jobs, der Popstar der IT-Welt. Und die jubelt: Hurra, es ist ein Tablet! Schon mehrmals haben Jobs kleine Elektronikwunder das Konsumverhalten ganzer Generationen verändert und ganze Wirtschaftszweige umgekrempelt.

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Wir verschenken nichts.

Die Zeiten ändern sich. "Als ich studiert habe, hatte im Bus zur Uni fast jeder Student eine Zeitung in der Hand", seufzte kürzlich ein Kollege. "Heute sitzen sie vor ihren Iphones und Notebooks und klicken bei StudiVZ herum."

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Dienstag, 22. Dezember 2009
Angemerkt. Tod eines Sauriers
Still und leise ist jetzt ein Stück Internetgeschichte gestorben: Yahoo hat sein deutsches Verzeichnis abgeschaltet. "Sein was?", wird die Generation Google fragen.
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Mittwoch, 9. Dezember 2009
Kommentar. Digitale Groteske
Volle Rundfunkgebühr für Handy und PC?

Grotesk? Weltfremd? Bürgerfeindlich? Man sucht nach Worten, um die Absurdität des Rundfunkgebührensystems zu beschreiben. Gerade droht der Wahnsinn eine neue Blüte zu treiben: Die Gebühren für internetfähige Handys und Computer könnten auf volle 17,98 Euro anwachsen (bei Haushalten, in denen kein Fernseher angemeldet ist). Nach einem Modell, das die Ministerpräsidenten derzeit beraten, soll die noch geltende Ermäßigung für diese "neuartigen Rundfunkempfangsgeräte" entfallen.

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Kurs Südwest: Angelockt von Printenduft und dem Ruf belgischen Kirschbieres, verirrte sich ein nordischer Fischkopf in die Kaiserstadt Aachen. Wie aus flüchtiger Affäre wahre Liebe wurde, beschreibt er in diesem Blog.

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Marc Heckert
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