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«Eine einzige Tablette»: Das Ringen um den ARD-Conterganfilm | 23.06.2009, 12:00
Hamburg. Welch sensible Reaktionen das Thema Contergan auch heute noch auslösen kann, beweist das Tauziehen um den ARD-Film «Eine einzige Tablette». Das Drama mit Katharina Wackernagel und August Zirner in den Hauptrollen wird jetzt am 7. und 8. November ausgestrahlt.
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Contergan löste Katastrophe aus: Viele Opfer fühlen sich betrogen | 23.06.2009, 12:00
Köln. Contergan versprach werdenden Müttern eine ruhige Nacht. Vor 50 Jahren, am 1. Oktober 1957, kam das Schlafmittel in Deutschland auf den Markt. Es löste einen der größten Medizin- Skandale und eine Katastrophe für tausende Menschen aus. Weltweit kamen 10.000 Kinder, davon etwa 5000 in Deutschland, mit Missbildungen vor allem an Armen und Beinen zur Welt.
Arzneimittel seit Contergan viel sicherer | 23.06.2009, 12:00
Bonn. Arzneimittel und ihre Zulassung sind infolge des Contergan-Skandals nach Expertenangaben viel sicherer geworden. «Der Fall Contergan hatte gravierende Auswirkungen auf die deutsche wie auch auf die internationale Arzneimittelgesetzgebung», sagte Ulrich Hagemann, Abteilungsleiter für Arzneimittelsicherheit beim Bonner Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa.
Contergan führte weltweit zu etwa 10.000 Missbildungen | 23.06.2009, 12:00
Hamburg. Das Schlafmittel Contergan kam am 1. Oktober 1957 auf den Markt. Es wurde oft Schwangeren verschrieben, weil es auch gegen die übliche Morgenübelkeit wirkte. Erst später stellte sich heraus, dass es im ersten Schwangerschaftsdrittel in den Wachstumsprozess des Ungeborenen eingreift.
Ärzte-Paar: Verliebt, verheiratet, beschattet | 23.06.2009, 12:00
Stolberg/Aachen. Der «Contergan»-Film «Eine einzige Tablette» wird – vom Bundesverfassungsgericht abgesegnet – am 7./8. November im Ersten gesendet. Den Zuschauer erwartet eine Mischung aus Dichtung und Wahrheit. Das Drama um eine Medizin-Katastrophe, von der ARD für 2006 fest eingeplant, musste erst juristische Hürden nehmen, um gegen den Willen der Herstellerfirma Grünenthal zu einem hochemotionalen Termin ins Fernsehen zu gelangen.
Margit Hudelmaier: «Wir müssen in die Zukunft schauen» | 23.06.2009, 12:00
Aachen. Es bewegt sich was in der Auseinandersetzung zwischen der Stolberger Firma Grünenthal und den Contergan-Geschädigten. Grünenthal-Geschäftsführer Sebastian Wirtz hatte im Interview mit unserer Zeitung Gesprächsbereitschaft signalisiert und will sich mit dem Fotografen Christian Knabe treffen.
«Ich verliebte mich zuerst in seine starken Hände» | 23.06.2009, 12:00
Köln. Das Paar auf dem Motorrad lässt sich den Wind um die Ohren brausen. Die beiden kennen sich erst kurze Zeit. Er denkt: «Ganz nett, die Kleine auf dem Sozius. Sinnlich, weiblich, aber komische Hände . . .»
Grünenthal-Chef Wirtz: «Es tut mir furchtbar leid, was ihnen passiert ist» | 23.06.2009, 12:00
Stolberg/Aachen. Auch wenn der ARD-Zweiteiler «Contergan» gelaufen ist: Die Diskussion um das Schlafmittel und die verheerenden Folgen wird weitergehen - und das nicht nur, weil der Rechtsstreit zwischen dem Stolberger Contergan-Hersteller Grünenthal und den Produzenten des Films in der Hauptsache noch nicht entschieden ist und nun bereits eine Kinoversion geplant ist.
Jubel wie Donnerhall: «Ich habe es geschafft!» | 23.06.2009, 12:00
Aachen. Vor 50 Jahren bringt Grünenthal die rezeptfreie Contergan-Pille auf den Markt. Zwei Jahre später wird Thomas Quasthoff geboren: Keine Arme, kurze Beine ohne Kniegelenke, aber ein heller Kopf. Die Fragen stellen sich bald: Kleiner Mann was nun, kleiner Mann was tun? Sänger wird er, ein großartiger sogar: Klassik, Jazz, Rock – in seiner Musikwelt gibt es keine Grenzen. Drei Grammys, eine Musikprofessur auf Lebenszeit in Berlin, Konzertreisen rund um den Globus. Was für ein Leben! Wir haben es zusammengefasst: Ein Drama in vier Akten.
Grünenthal zahlt noch mal 50 Millionen an Contergan-Opfer | 23.06.2009, 12:00
Frankfurt/Main/Aachen. Mehr als 50 Jahre nach Markteinführung des Schlafmittels Contergan will der Pharmahersteller Grünenthal den Geschädigten noch einmal Geld zahlen. Das Unternehmen aus Aachen wolle 50 Millionen Euro in die Conterganstiftung für behinderte Menschen einzahlen, berichtet die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» (Donnerstag).
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