TK Kurhaus Aachen tritt in Neuss an
Aachen. Der Frust sitzt tief beim zweifachen Deutschen Tennis-Mannschaftsmeister TK Kurhaus Aachen.
Stadtmeisterschaft: Rhenania sichert sich Platz drei
Aachen. Für die einen ist es das Spiel um die goldene Ananas, für die anderen eine gute Möglichkeit, sich mit einem Erfolgserlebnis aus dem Turnier zu verabschieden. Das Spiel um den dritten Platz sieht längst nicht jeder als bedeutungsvoll an - anders hingegen die Mannschaften von Rhenania Richterich und Yurdumspor Aachen.
6000 Euro Schaden mit zwei Promille
Aachen. 6000 Euro Schaden hat ein Autofahrer verursacht, der zu tief ins Glas geschaut hatte. Der alkoholisierte Mann verlor auf der Reinhardstraße die Kontrolle über seinen Pkw.
Der Kampf ums Paradies und sein versöhnliches Ende
Aachen. Hubert Coonen hat das Paradies gefunden. Und er hat wohl selbst nicht so recht geglaubt, dass er es noch einmal finden würde. Denn eigentlich fühlte sich Hubert Coonen schon einmal wie im Paradies - und er wurde aus ihm vertrieben. Wie auch die anderen Kleingärtner der Anlage «Groß Tivoli», deren Vorsitzender Hubert Coonen ist und die vor wenigen Jahren dem neuen Tivoli weichen mussten.
Stiche auf Kioskbesitzer als Mordversuch angeklagt
Aachen. Er sollte früh aus der Kölner JVA kommen. Als der Angeklagte dann mit einiger Verspätung in den Gerichtssaal geführt wurde, huschte ein leichtes Lächeln über sein Gesicht.
Jugendämter greifen immer öfter ein
Aachen. Die Zahl der Inobhutnahmen von Kindern und Jugendlichen ist im ehemaligen Kreisgebiet im Jahr 2009 im Vergleich zum Vorjahr sprunghaft gestiegen - um 34,3 Prozent. Landesweit betrug der Anstieg «nur» 6,3 Prozent.
Einkaufsstadt Aachen: «Es muss endlich losgehen!»
Von Christoph Classen | 30.10.2009, 21:17
Aachen. Bevor die Einkaufsstadt Aachen näher beleuchtet wurde, sollte es auf der Bühne ein wenig dunkler werden. «Ein bisschen dimmen wäre schön», teilte Herbert Kuck von der städtischen Wirtschaftsförderung der Technik im Forum M der Mayerschen Buchhandlung mit, schließlich wolle er auch das Publikum sehen.
Sieben Einzelhandelsexperten standen Moderator und AZ-Redakteur Robert Esser Rede und Antwort. Initiiert von der Aachener Qualitätsallianz Q+, sollten zahlreiche Facetten der Einkaufsstadt Aachen diskutiert werden.
Christian Thies, als Händler ansässig in der Elisengalerie, sagte zum Beispiel, dass anfangs nahezu niemand an den Erfolg der kleinen Einkaufsmeile geglaubt habe. Dass sie mittlerweile ziemlich gut laufe, sei nicht allein, aber auch darauf zurückzuführen, dass es, «wenn es Leerstände gab, gelungen ist, diese gut zu kaschieren. Das ist wichtig!», so Thies.
Wolfgang Görgens von Q+ ging es mehr um die Ware selbst. Deren Preis habe erst ganz am Ende einer Kaufentscheidung zu stehen, weit hinter Aspekten wie Qualität und Beratung. Zum dominierenden Thema avancierte aber das Megaprojekt Kaiserplatz-Galerie. Das war nicht so geplant und wurde mehrfach vom Podium bemängelt, aber es war halt so.
Viele Fragen an die Stadt
Gefragt war da zunächst Gabi Hergarten, im städtischen Fachbereich Stadtentwicklung zuständig für alle Belange des Einzelhandels und somit auch für die Kaiserplatz-Galerie. «Die Frage wann sie denn endlich kommt, bekomme ich mindesten einmal pro Tag gestellt», sagte Hergarten: «Und ganz ehrlich: Ein konkreten Zeitpunkt kann sich auch nicht nennen.» Die Finanzierung sei nach ihrem letzten Informationsstand jedenfalls solide, derzeit laufe die Planung für einzelne Teilbereiche.
Möglichst erfolgversprechend sei das Projekt übrigens, wenn das Angebot 50 Prozent Bekleidung, dazu Elektronik- und Geschenkartikel, Lebensmittel, Drogerieprodukte und Gastronomie beinhalte. Das sagte Rainer Pittroff vom Kölner EHI Retail Institut, das sich auf die Analyse von Erfolgsfaktoren innerstädtischer Shopping-Center spezialisiert hat. Und er sagte auch: «Viele schimpfen, dass unter einem neuen Center der bestehende Einzelhandel leide.» Studien zeigten aber, dass solche Projekte eher zu einer Belebung des Handels insgesamt führten.
Manfred Piana zeigte sich da etwas skeptischer. «Die Kaiserplatz-Galerie», so der Geschäftsführer des Einzelhandelverbands Aachen-Düren, «wird zu Umverteilungen führen.» Und auch wenn es weh tue: «Der kleine Einzelhandel wird an manchen Stellen nicht mehr funktionieren.»
In absehbarer Zeit wird das in der unteren Adalbertstraße der Fall sein, sagte Till Schüler von der Initiative Aachen: «Wenn es nicht gelingt, einen Zeitplan für die Galerie festzumachen, ist die irgendwann tot.» Von Maßnahmen, wenigsten die Baustelle aufzuhübschen, wie aus dem Publikum vorgeschlagen, hält er wenig. «Es muss endlich losgehen!», sagte Schüler. Auch die Stadt plane keine Verschönerungsmaßnahmen an der derzeitigen Baubrache, sagte Wirtschaftsförderer Herbert Kuck. Dass die Baustellenpolitik in Aachen generell «etwas besser und schneller abgewickelt werden könnte» befand Dorothee Uhle, Geschäftsführerin von Galeria Kaufhof. Gabi Hergarten musste zustimmen: «Unterm Strich kann man sagen: Im Moment ist es katastrophal.»
![]() |
|
|
|
| HOME | EUREGIO | AACHEN | VIDEONEWS | RSS | NEWSLETTER | SPORT | ALEMANNIA | LOKALSPORT | ANZEIGENMARKT | PROBEABO | URLAUBSSERVICE | NEUES ABO | REDAKTION | KONTAKTADRESSEN | IMPRESSUM | VERANSTALTUNGSKALENDER | KINO | RATGEBER | FORUM | ONLINEARCHIV | SITEMAP | | |||
|
DATENSCHUTZ: DISCLAIMER | DESIGN: EINWAAGE |
TECHNIK: NETZVERSTAND
PARTNERSITES: AN-ONLINE | 5ZWO | CENTER.TV |
|||























