Die Stadt Aachen beteiligt sich am Stadtnetz-Projekt «Mobile Access»
Aachen. Das Projekt «Mobile Access» stand im Personal- und Verwaltungsausschuss des Rates der Stadt Aachen auf der Tagesordnung und wurde dort mit Zustimmung zur Kenntnis genommen.
Andreas Pinkwart: In der Sache bei Westerwelle, im Ton aber nicht
Aachen. Andreas Pinkwart würde es nicht so formulieren wie sein Parteivorsitzender. Er würde nicht einfach von «spätrömischer Dekadenz» sprechen, so wie FDP-Chef Guido Westerwelle einem das entgegen schleudert, immer ein bisschen großspurig, immer etwas zu laut. Pinkwart formuliert seine Themen feiner.
Sohn bedroht: Vater nimmt Straßenräuber die Pistole ab
Aachen-Eilendorf. Ein beherzter Vater hat einem Straßenräuber, der seinen Sohn mit einer Schusswaffe bedrohte, die Pistole abgenommen. Der gescheiterte Räuber flüchtete daraufhin.
Hans von Aachen: Für seine Zeit ganz erstaunlich «modern»
Aachen. Der Lehrer sei Flame gewesen und die Technik sei auch flämisch, schrieb Karel van Mander 1604 über Hans von Aachen in seinem Schilder-Boeck (Maler-Buch). So einfach ist das. Oder nicht? Wer durch die am Mittwoch offiziell eröffnete Ausstellung im Suermondt-Ludwig-Museum geht, findet viele Argumente für diese Einordnung. Aber auch dagegen.
Gasalarm am Kronenberg: Bagger trifft Stawag-Leitung
Aachen. Alarm am Kronenberg: Kurz nach 9 Uhr hatte ein Baggerfahrer mit seinem Arbeitsgerät auf der dortigen städtischen Baustelle eine Gasleitung der Stawag getroffen. Das Ganze wurde von den Behörden als «Gefahrenlage» eingestuft. Der Kronenberg wurde von allen Seiten abgeriegelt.
Kämpfer für Menschenrechte: Adolf Marx stirbt mit 73 Jahren
(ak) | 08.02.2010, 21:32
Aachen. Adolf Marx hat den Kampf gegen den Krebs verloren. Er starb im Alter von 73 Jahren. Vor 40 Jahren sorgte er unverschuldet für Schlagzeilen. Der Aachener, der die letzten zehn Jahre in Würselen lebte, wurde im November 1970 in Guinea festgenommen.
1309 Tage war er in Haft und wurde gefoltert. Der Aachener landete mit Guineas Erzbischof Tschidimbo im Folterlager Boiro. Erst aufgrund internationaler Proteste wurde er nach dreieinhalb Jahren freigelassen. Im Juli 1974 reiste Marx mit zwei weiteren Deutschen aus Guinea aus, verbrachte aufgrund seines schlechten gesundheitlichen Zustands zwei Jahre im Krankenhaus, ehe er ins normale Leben zurückkehrte.
Marx war ein steter Kämpfer für die Einhaltung der Menschenrechte, setzte sich für die Freilassung politischer Gefangener überall auf der Welt ein. Engagierte sich bei Amnesty International und der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte. Seine Erlebnisse während der Haft, die Demütigungen und Folter schilderte Marx, später als Unternehmer erfolgreich, in Büchern und Vorträgen.
Adolf Marx wurde in Würselen beigesetzt. «Sein Einsatz für Frieden und Menschlichkeit sollte aber nicht vergessen werden», sagt seine langjährige Freundin Annie Tilmant.
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