Lokales / Aachen

Wettbewerb für junge Schreiner: Hundehütte für Obamas «Bo»

Von Antje Uhlenbrock | 11.03.2010, 17:11

Aachen. Bo, «First Dog» der USA, bekommt eine neue Hundehütte - aus Deutschland. Zumindest ist das das Ziel der Aktion «Hundehütting», die Teil einer bundesweiten Nachwuchskampagne der Innungsorganisation der Tischler und Schreiner ist.

Der Wettbewerb «Tischler versus Schreiner» wird im Internet auf der Plattform «SchuelerVZ» ausgetragen. Dabei treten zwei Teams in insgesamt zehn Runden gegeneinander an. In einem Casting wurden die acht jugendlichen Schreiner vorab ermittelt.

Die Videos der «Challenges» - wie die Beiträge neudeutsch nach dem englischen Begriff genannt werden - sind dann im SchuelerVZ und auf der Aktionshomepage zu sehen. Dabei soll unter anderem aus einer Truhe ein Kicker entstehen. Allerdings stimmen allein die Mitglieder des SchuelerVZ darüber ab, welche Gruppe die Aufgaben besser gemeistert hat. Dabei können sie als Hauptpreis ein «Meet-and-Greet», also ein Treffen mit der Band Culcha Candela gewinnen. Hintergrund der Aktion: Der demografische Wandel wird in den nächsten Jahren zu einem Rückgang der Schulabgänger von bis zu 25 Prozent führen. Der daraus resultierende Lehrstellenmangel betrifft auch das Handwerk.

Zwar gab es im Raum Aachen gerade in schwierigen Zeiten bisher keine Einbrüche in den Lehrstellenzahlen. «Aber die Zeit spielt dagegen», warnt Heinz Willi Holzweiler, Obermeister der Tischler-Innung Aachen. Deswegen soll das Berufsbild mit der Kampagne, die seit Ende Februar läuft, attraktiv gemacht werden - vor allem für Gymnasiasten. «Wir brauchen junge Leute mit PS im Kopf», so formuliert es Eduard Brammertz, stellvertretender Obermeister. «Es gibt viele Weiterentwicklungsmöglichkeiten in diesem Berufsfeld.» So kann man beispielsweise zum Meisterdesigner ausgebildet werden oder ein Ingenieursstudium anschließen.

Zurzeit sind nur fünf Prozent der auszubildenden Schreiner Abiturienten. «Wir wollen mit der Kampagne das Berufsbild näherbringen. Dabei möchten wir die Sache cool anpacken», meint Holzweiler. Der Beruf bestehe nicht nur aus «Schmutz und Staub, sondern man muss auch Maschinen bedienen können». Daher sollten Bewerber technisches Verständnis mitbringen. Weitere Voraussetzungen: eine gute Feinmotorik, räumliches Denken, Fleiß und ein freundlicher Umgang mit Kunden.

Um all diese Fähigkeiten zu testen, sollten die Anwärter ein Praktikum absolvieren. Wichtig für Bewerber sowie Ausbilder ist zudem der Eignungstest. Denn die Abbrecherquote soll möglichst gering gehalten werden. «Wir wollen gut ausgebildete Leute», betont Holzweiler.



FR 17º

SA 18º

SO 19º

MO 20º

MEHR EUREGIO-WETTER


Auf den Spuren der Karolinger

Wie gut kennen Sie den Aachener Dom? Unser Quiz zur Pfalzkapelle Karls des Großen. Zum Test


5ZWO - Neue Leute aus dem 52-Raum
Profilbild von Nixe2802 Nixe2802
Profilbild von StefanC StefanC
Profilbild von -momo- -momo-
Profilbild von Dennis G. Dennis G.
Profilbild von Ingo L. Ingo L.
Profilbild von David Giersberg David Gier
Profilbild von Doris Doris
Profilbild von Zeltbahner Zeltbahner



Schnelle Hilfe im Notfall

Hier finden Sie alle aktuellen Aachener Bereitschaftsdienste und Notrufnummern.


Die Schlagzeilen des Tages per E-Mail

Die wichtigsten Meldungen vom Tage in der Region im Posteingang. Abonnieren Sie den kostenlosen Newsletter.



Nele und Hanns Bittmann e.V. im Internet

Der Hilfsfonds für Kinder in Not in der Region Aachen im Andenken an unseren so tragisch ums Leben gekommenen Kollegen und seine Frau.