Sperrungen im Autobahnkreuz Aachen
Aachen. Wegen Kanalarbeiten wird an diesem Wochenende von Freitag, 20 Uhr, bis Sonntag gegen 12 Uhr die Rampe von der A4 aus Köln in Richtung der A44 Düsseldorf (Nord-Ost-Rampe) gesperrt. Die Umleitung erfolgt im Kreuz selbst und ist mit einen roten Punkt gekennzeichnet.
Dank Malte Mohr hat auch Aachen jetzt «'ne Höhe»
Aachen. «Endlich habt ihr auch 'ne Höhe!» Ein eher banaler Satz, der aber ein Dauerlächeln in das Gesicht von Michael Leers zauberte. «Endlich habt ihr auch 'ne Höhe!» 5,72 Meter, dreimal 5,70 Meter und letztes Jahr die 5,75 Meter von Björn Otto, die Siegerhöhen bei den NetAachen Domspringen konnten sich auch in den letzten Jahren sehen lassen.
FH bekommt einen «Cube» für zehn Millionen Euro
Aachen. Den heutigen Verwaltungsbau der Fachhochschule hat deren Rektor Marcus Baumann jüngst als «olles Wohnhaus» bezeichnet. Nicht gerade passend für eine aufstrebende Hightech-Hochschule mit fast 10.000 Studierenden.
Tiefe Enttäuschung über Schul-Pläne
Aachen. Am Tag eins nach der großen schwarz-rot-grünen Pressekonferenz zur Zukunft der Aachener Schullandschaft herrscht mancherorts tiefe Enttäuschung.
Buttersäureanschlag auf Aachener Hotel
Aachen. Der Gestank von Buttersäure ist ebenso markant wie penetrant. Denn Buttersäure macht wesentlich den Gestank von ranziger Butter oder auch Erbrochenem aus. Genau so roch es Donnerstagmorgen im Eingangsbereich eines Hotels an der Friedlandstraße.
Neonazi verhaftet: Demo in Dortmund verboten
Aachen/Dortmund. Der Dortmunder Polizeipräsident Hans Schulze hat eine für Samstag angekündigte Neonazi-Demonstration verboten.
RWTH Aachen bietet Vorlesungen über Webplattform iTunes an
Von Thorsten Karbach | 14.01.2009, 21:37
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Die Geschichte der neuen RWTH-Präsentation ist auch die Geschichte von Professor Borchers. 2002 lehrte er als Professor an der renommierten US-Universität Stanford, damals war iTunes U in der Testphase und Stanford mit im Geschäft. Der Apple-Firmensitz liegt in Sichtweite der Uni. Hier hat er die Testphase mit Spannung verfolgt. Als er 2003 nach Aachen wechselte - Borchers ist Inhaber des Lehrstuhls für Medieninformatik -, war iTunes U in den USA schon eine große, schillernde Internetwelt. Alle großen Universitäten - von Yale bis Berkeley - waren frühzeitig präsent.
Borchers war fasziniert. So sehr, dass er schon 2003 einen Brief an Apple schickte und sein Interesse an iTunes U für die RWTH formulierte. Es passierte nichts. Doch das enge Verhältnis des Lehrstuhls zum Konzern und der gute Ruf der RWTH-Informatiker brachte Borchers und die iTunes-U-Macher im Herbst wieder an einen Tisch. Dann ging alles ganz schnell. Professor Christian und Michael Gebhardt (Rechenzentrum), E-Learning-Experte Professor Ulrik Schröder, Toni Wimmer von der RWTH-Pressestelle, Borchers und sein Mitarbeiter Daniel Spelmezan setzten sich zusammen. Schon im Dezember waren die ersten Daten bei Apple.
Neben der RWTH sind die LMU München, die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und das Hasso-Plattner-Institut Potsdam zum Start dabei. Bis auf die Potsdamer Hochschule sind es allesamt «Elite»-Unis. «Es sind nur ein paar Auserwählte», sagt Borchers. Für die RWTH ist es einerseits ein Service für die Studierenden, andererseits ein neues PR-Instrument. «Diese Plattform wird sehr stark wahrgenommen. Wir glauben, dass wir uns international so sichtbarer machen», sagt Kanzler Manfred Nettekoven. Deswegen sind unter den ersten rund 200 Beiträgen auch Werbe- und Präsentationsfilme der Hochschule.
Für die Studierenden ist es vor allem ein komfortabler Weg - mit der nötigen Technik -, Vorlesungen am Rechner oder gar auf einem «iPod» also einem tragbaren Mediaplayer zu verfolgen. Über einen solchen Spieler ließe sich eine Informatikvorlesung auch bei der Zugfahrt nach Dortmund noch einmal verfolgen. Teilnehmerschwund in den Vorlesungen sei dabei nicht zu erwarten. «Das liegt immer daran, wie gut eine Vorlesung ist», sagt Borchers.
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