Hans von Aachen: Für seine Zeit ganz erstaunlich «modern»
Aachen. Der Lehrer sei Flame gewesen und die Technik sei auch flämisch, schrieb Karel van Mander 1604 über Hans von Aachen in seinem Schilder-Boeck (Maler-Buch). So einfach ist das. Oder nicht? Wer durch die am Mittwoch offiziell eröffnete Ausstellung im Suermondt-Ludwig-Museum geht, findet viele Argumente für diese Einordnung. Aber auch dagegen.
Gasalarm am Kronenberg: Bagger trifft Stawag-Leitung
Aachen. Alarm am Kronenberg: Kurz nach 9 Uhr hatte ein Baggerfahrer mit seinem Arbeitsgerät auf der dortigen städtischen Baustelle eine Gasleitung der Stawag getroffen. Das Ganze wurde von den Behörden als «Gefahrenlage» eingestuft. Der Kronenberg wurde von allen Seiten abgeriegelt.
Politik für Kinogänger: Jusos und Apollo verbinden Film und Diskussion
Aachen. Eine «Marke» soll das Projekt «Filme im Dialog» der Jusos Aachen und dem Apollo-Kino werden. Heißt: Der Zuschauer soll insbesondere wegen dieses Angebots ins Kino gehen.
Frauennotruf Aachen: Neue Opfer sexuellen Missbrauchs durch Geistliche
Aachen. Der Druck auf die Kirche wird immer größer. Fast täglich melden sich neue Opfer, die von Geistlichen sexuell missbraucht wurden. Betroffene wenden sich auch an den Frauennotruf Aachen.
St.-Severin-Kirche: Auftakt zu drei gemeinsamen Chorkonzerten
Eilendorf. Rund 250 Zuschauer verfolgten in der Eilendorfer St.-Severin-Kirche das erste von drei gemeinsamen Konzerten dreier Chorformationen aus der Region.
Diskussionsreihe zum RWTH-Campus: Wohnen und Einkaufen
Aachen. Der «RWTH Aachen Campus» kommt - und mit ihm kommen neue Bürger, eine neue Stadtentwicklung und eine neue Infrastruktur. Die Anforderungen an Stadt und Region Aachen sind groß. Ebenso groß ist der Bedarf an Information.
RWTH Aachen bietet Vorlesungen über Webplattform iTunes an
Von Thorsten Karbach | 14.01.2009, 21:37
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Die Geschichte der neuen RWTH-Präsentation ist auch die Geschichte von Professor Borchers. 2002 lehrte er als Professor an der renommierten US-Universität Stanford, damals war iTunes U in der Testphase und Stanford mit im Geschäft. Der Apple-Firmensitz liegt in Sichtweite der Uni. Hier hat er die Testphase mit Spannung verfolgt. Als er 2003 nach Aachen wechselte - Borchers ist Inhaber des Lehrstuhls für Medieninformatik -, war iTunes U in den USA schon eine große, schillernde Internetwelt. Alle großen Universitäten - von Yale bis Berkeley - waren frühzeitig präsent.
Borchers war fasziniert. So sehr, dass er schon 2003 einen Brief an Apple schickte und sein Interesse an iTunes U für die RWTH formulierte. Es passierte nichts. Doch das enge Verhältnis des Lehrstuhls zum Konzern und der gute Ruf der RWTH-Informatiker brachte Borchers und die iTunes-U-Macher im Herbst wieder an einen Tisch. Dann ging alles ganz schnell. Professor Christian und Michael Gebhardt (Rechenzentrum), E-Learning-Experte Professor Ulrik Schröder, Toni Wimmer von der RWTH-Pressestelle, Borchers und sein Mitarbeiter Daniel Spelmezan setzten sich zusammen. Schon im Dezember waren die ersten Daten bei Apple.
Neben der RWTH sind die LMU München, die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und das Hasso-Plattner-Institut Potsdam zum Start dabei. Bis auf die Potsdamer Hochschule sind es allesamt «Elite»-Unis. «Es sind nur ein paar Auserwählte», sagt Borchers. Für die RWTH ist es einerseits ein Service für die Studierenden, andererseits ein neues PR-Instrument. «Diese Plattform wird sehr stark wahrgenommen. Wir glauben, dass wir uns international so sichtbarer machen», sagt Kanzler Manfred Nettekoven. Deswegen sind unter den ersten rund 200 Beiträgen auch Werbe- und Präsentationsfilme der Hochschule.
Für die Studierenden ist es vor allem ein komfortabler Weg - mit der nötigen Technik -, Vorlesungen am Rechner oder gar auf einem «iPod» also einem tragbaren Mediaplayer zu verfolgen. Über einen solchen Spieler ließe sich eine Informatikvorlesung auch bei der Zugfahrt nach Dortmund noch einmal verfolgen. Teilnehmerschwund in den Vorlesungen sei dabei nicht zu erwarten. «Das liegt immer daran, wie gut eine Vorlesung ist», sagt Borchers.
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