Aachener Feuerwehr: Brandeinsätze sinken, Belastung steigt
Aachen. Nur bei jedem 25. Einsatz bekämpft die Aachener Feuerwehr einen Brand - statistisch aber immerhin vier Mal pro Tag. 2009 waren dies knapp 1500 Löscheinsätze. Der Anteil am Gesamteinsatzaufkommen ist 2009 auf unter vier Prozent gesunken. Trotzdem sind die Belastungen noch einmal erheblich gestiegen. 37.183 Einsätze weist die jüngste Statistik aus - Hunderte mehr als 2008.
AKV: Senat und Ehrenpräsident für Neuauflage der Straßensitzung
Aachen. Die Diskussionen um die Festsitzung und die AKV-Absage der Straßensitzung am vergangenen Samstag lassen nicht nach. Während am Sonntag ein Krisengespräch des Elferrates ohne Ergebnisverkündung abgehalten wurde, bebt es in den Strukturen des Vereins.
Bürgerforum: Mit der Politik an einem Tisch sitzen
Aachen. Gespannt und guter Dinge sind sie alle drei: SPD-Chef Karl Schultheis spricht von einer «ehrgeizigen Geschichte», Ulla Griepentrog (Grüne) von einem «ganz neuen Modell» und Dr. Ralf Otten (CDU) freut sich auf die «Herausforderung».
Europa-Hochhaus: Feueralarm im 22. Obergeschoss
Große Aufregung am Europaplatz: Im Europa-Hochhaus ist am Montagmorgen ein Feuer ausgebrochen. Ein Feuermelder hatte angeschlagen und den Alarm um 6.43 Uhr bei der Feuerwehr ausgelöst.
Zeuge: Täter gehören zum berüchtigten «Tal-Clan»
Aachen. Ein 21-jähriger Zeuge schilderte am Montag vor der Großen Jugendkammer am Landgericht detailliert, wie eine brutale Tat vom August 2008 nahe der Disco Starfish ablief. Der damals 18-jährige Schüler Benedikt K. aus Herzogenrath war nachts auf dem Weg dorthin von Aachener Jugendlichen zusammengeschlagen und schwer verletzt worden.
Adolf Marx stirbt im Alter von 73 Jahren
Aachen. Adolf Marx hat den Kampf gegen den Krebs verloren. Er starb im Alter von 73 Jahren. Vor 40 Jahren sorgte er unverschuldet für Schlagzeilen. Der Aachener, der die letzten zehn Jahre in Würselen lebte, wurde im November 1970 in Guinea festgenommen.
RWTH Aachen bietet Vorlesungen über Webplattform iTunes an
Von Thorsten Karbach | 14.01.2009, 21:37
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Die Geschichte der neuen RWTH-Präsentation ist auch die Geschichte von Professor Borchers. 2002 lehrte er als Professor an der renommierten US-Universität Stanford, damals war iTunes U in der Testphase und Stanford mit im Geschäft. Der Apple-Firmensitz liegt in Sichtweite der Uni. Hier hat er die Testphase mit Spannung verfolgt. Als er 2003 nach Aachen wechselte - Borchers ist Inhaber des Lehrstuhls für Medieninformatik -, war iTunes U in den USA schon eine große, schillernde Internetwelt. Alle großen Universitäten - von Yale bis Berkeley - waren frühzeitig präsent.
Borchers war fasziniert. So sehr, dass er schon 2003 einen Brief an Apple schickte und sein Interesse an iTunes U für die RWTH formulierte. Es passierte nichts. Doch das enge Verhältnis des Lehrstuhls zum Konzern und der gute Ruf der RWTH-Informatiker brachte Borchers und die iTunes-U-Macher im Herbst wieder an einen Tisch. Dann ging alles ganz schnell. Professor Christian und Michael Gebhardt (Rechenzentrum), E-Learning-Experte Professor Ulrik Schröder, Toni Wimmer von der RWTH-Pressestelle, Borchers und sein Mitarbeiter Daniel Spelmezan setzten sich zusammen. Schon im Dezember waren die ersten Daten bei Apple.
Neben der RWTH sind die LMU München, die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und das Hasso-Plattner-Institut Potsdam zum Start dabei. Bis auf die Potsdamer Hochschule sind es allesamt «Elite»-Unis. «Es sind nur ein paar Auserwählte», sagt Borchers. Für die RWTH ist es einerseits ein Service für die Studierenden, andererseits ein neues PR-Instrument. «Diese Plattform wird sehr stark wahrgenommen. Wir glauben, dass wir uns international so sichtbarer machen», sagt Kanzler Manfred Nettekoven. Deswegen sind unter den ersten rund 200 Beiträgen auch Werbe- und Präsentationsfilme der Hochschule.
Für die Studierenden ist es vor allem ein komfortabler Weg - mit der nötigen Technik -, Vorlesungen am Rechner oder gar auf einem «iPod» also einem tragbaren Mediaplayer zu verfolgen. Über einen solchen Spieler ließe sich eine Informatikvorlesung auch bei der Zugfahrt nach Dortmund noch einmal verfolgen. Teilnehmerschwund in den Vorlesungen sei dabei nicht zu erwarten. «Das liegt immer daran, wie gut eine Vorlesung ist», sagt Borchers.
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