Stadtmeisterschaft: Rhenania sichert sich Platz drei
Aachen. Für die einen ist es das Spiel um die goldene Ananas, für die anderen eine gute Möglichkeit, sich mit einem Erfolgserlebnis aus dem Turnier zu verabschieden. Das Spiel um den dritten Platz sieht längst nicht jeder als bedeutungsvoll an - anders hingegen die Mannschaften von Rhenania Richterich und Yurdumspor Aachen.
6000 Euro Schaden mit zwei Promille
Aachen. 6000 Euro Schaden hat ein Autofahrer verursacht, der zu tief ins Glas geschaut hatte. Der alkoholisierte Mann verlor auf der Reinhardstraße die Kontrolle über seinen Pkw.
Der Kampf ums Paradies und sein versöhnliches Ende
Aachen. Hubert Coonen hat das Paradies gefunden. Und er hat wohl selbst nicht so recht geglaubt, dass er es noch einmal finden würde. Denn eigentlich fühlte sich Hubert Coonen schon einmal wie im Paradies - und er wurde aus ihm vertrieben. Wie auch die anderen Kleingärtner der Anlage «Groß Tivoli», deren Vorsitzender Hubert Coonen ist und die vor wenigen Jahren dem neuen Tivoli weichen mussten.
Stiche auf Kioskbesitzer als Mordversuch angeklagt
Aachen. Er sollte früh aus der Kölner JVA kommen. Als der Angeklagte dann mit einiger Verspätung in den Gerichtssaal geführt wurde, huschte ein leichtes Lächeln über sein Gesicht.
Jugendämter greifen immer öfter ein
Aachen. Die Zahl der Inobhutnahmen von Kindern und Jugendlichen ist im ehemaligen Kreisgebiet im Jahr 2009 im Vergleich zum Vorjahr sprunghaft gestiegen - um 34,3 Prozent. Landesweit betrug der Anstieg «nur» 6,3 Prozent.
Rodungsarbeiten auf dem Campus
Aachen. Anfang August beginnen nach Angaben des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW (BLB) weitere Maßnahmen zur Erschließung des neuen RWTH Campus Melaten.
Wedekinds Klassiker ganz neu
Von Robert Flader | 01.03.2009, 19:00
Aachen. «Wir wollen mit unserem Drama eine intensive Diskussion in Gang setzen, die Zuschauer sollen sich mit diesem Stück ausgiebig auseinandersetzen», gibt Richard Okon unmissverständlich die Richtung des neuesten Dramas des «ChaOSTheaters» vor.
Inszeniert wurde das Stück von Reza Jafari, der seit über 30 Jahren auf der Bühne tätig ist und selbst aus dem Iran kommt. «Die Themen Pubertät, Liebe und Sexualität dominieren in diesem Stück und sind gleichzeitig Probleme, die jeden von uns angehen, aber in jeder Kultur anders gehandhabt werden. Oftmals sehr zum Leidwesen der Heranwachsenden.»
Die überwiegend jungen und gleichzeitig hochprofessionell und authentisch auftretenden Darsteller vermittleln schon bei den Proben den Eindruck, als würden sie seit Jahren auf der Bühne stehen. Unter ihnen Lara Weyer, die vorzüglich in der Rolle der pubertierenden Wendla gefällt und dabei ständig in Konflikt mit ihrer Mutter steht, oder etwa Mazdak Tavassoli und Sebastian Miß, die als Liebespaar das sensible Thema Homosexualität unter Jugendlichen gekonnt darstellen.
Jugendliche erreichen
«Wir wollen auch ein Stück weit provozieren», erklärt Okon. Im Zusammenspiel von künstlerischen Mitteln und sozialpädagogischer Arbeit beleuchtet das «ChaOSTheater» seit gut fünf Jahren die Fragen nach den Ursachen gesellschaftlicher und zwischenmenschlicher Konflikte vor allem im Rahmen der Migrantendiskussion. «Mit dem âChaOSTheaterÔ erreichen wir viele Jugendliche, die sonst nicht ins Theater gehen», ergänzt Okon.
Ursprünglich ist «Frühlings Erwachen!» ein Stück aus der Jahrhundertwende von Frank Wedekind. Die Probleme der pubertierenden Jugendlichen seien aber größtenteils die gleichen geblieben, ist sich Andrea Weyer, die Wendlas besorgte Mutter spielt, sicher. «Wir haben für unser Stück lediglich die Lebenswirklichkeit heutiger Jugendlicher übernommen, ansonsten ist das Drama nach wie vor absolut zeitgemäß.»
Okon unterstreicht: «Wir haben, in der Tradition des ,ChaOSTheaters', den Migrantenhintergrund der Jugendlichen in den Mittelpunkt gerückt. Es ist ganz klar ein Stück für Jugendliche und Erwachsene. Die Probleme Jugendlicher betreffen auch die eigenen Eltern - egal, welchen kulturellen Hintergrund sie besitzen.»
Premiere feiert «Frühlings Erwachen!» am Freitag, 13. März, 20 Uhr, im Bürgerzentrum St. Fronleichnam, Schleswigstraße 15. Interessierte können sich Karten für jeweils 5 Euro in der Jugend-Buchhandlung Schmetz am Dom oder unter 502209 sichern.
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