Polizei stoppt 16-jährigen Schleuser am Steuer
Aachen. Während einer Kontrolle am Donnerstag an der A 44 bei Lichtenbusch ist der Bundespolizei ein 16 Jahre alter Schleuser ins Netz gegangen. Er saß am Steuer eines Fahrzeuges mit französischen Kennzeichen.
Kleinkölnstraße wird aufgewertet
Aachen. Die Sanierungsmaßnahmen der Versorgungsleitungen und des Abwasserkanals durch die Stawag in der Kleinkölnstraße haben gerade begonnen.
Spielhallenräuber drohen mit Messern
Aachen. Zwei mit Sturmhauben maskierte Täter haben in der Nacht gegen 0.25 Uhr eine Spielhalle am Löhergraben überfallen.
Amok-Alarm: Stadt rüstet ihre 79 Schulen mit «roten Telefonen» aus
Aachen. Die Drohung war mit schwarzem Filzstift geschrieben und prangte gleich an vier Orten, unter anderem auf den Toilettentüren: «Amok - Scheiß-Schule - 4.3.» Entdeckt wurde sie am 2. März in einer Aachener Schule, und der Schulleiter alarmierte sofort die Polizei.
Kaiserplatz-Galerie: Freitag endet letzte Frist
Aachen. Am Freitag läuft die Frist ab. Und dann soll sich in Sachen Kaiserplatz-Galerie tatsächlich Wegweisendes tun. Nicht auf der Baustelle zwar, die seit dem Abriss des Gloria-Kinos vor über zweieinhalb Jahren als Schandfleck in bester Innenstadtlage brachliegt. Aber immerhin in den Büros der städtischen Bauverwaltung. Zumindest im dortigen Postfach.
Pionierin als Politikerin und Ärztin: Waltraut Kruse wird 85
Aachen. Fraglos gehört sie zu jenen wenigen Gestalten, die echte Pionierarbeit für die und in der Region geleistet haben. Dennoch ist sie ebenso dem «klassischen» Bild der viel zitierten starken Frau in hervorragender Weise gerecht geworden.
1000 Mal «Nein» zu Riesen-Windrädern
Von Joachim Rubner | 19.03.2009, 21:13
Aachen. Die Bürgerinitiative gegen die Modernisierung des Vetschauer Windparks hat Unterschriften gesammelt. Alles in allem protestierten gut 1000 Bürger aus den umliegenden Ortschaften und dem niederländischen Bocholtz mit ihrem Namen gegen die Pläne aus Aachen.
«Wir wehren uns massiv gegen die bis zu 160 Meter hohen Windkraftanlagen und freuen uns, dass wir aus den Niederlanden so große Unterstützung erhalten haben», sagt Christoph Hartmann, Sprecher der Bürgerinitiative, und erneuert seine Vorbehalte gegen die Erneuerung des Windparks.
Schon jetzt unerträglich
Schon jetzt seien die Belästigungen durch die sich drehenden Rotoren je nach Sonnenstand unerträglich. Bei einer Modernisierung des Windparks mit derart überdimensionalen Anlagen werde ein noch bedeutend größerer Bereich betroffen. «Wenn diese neuen Windkraftanlagen gebaut werden, müssen sogar die niederländischen Nachbarn mit den negativen Auswirkungen leben und auch Richterich wird je nach Sonnenstand betroffen sein», ist Hartmann sicher und betont, dass man mit den meisten Politikern bisher «konstruktive Gespräche» geführt habe und auf offene Ohren gestoßen sei.
Dennoch will man weitermachen. «Wir werden diese Modernisierung des Windparks zu einem Wahlkampfthema machen», sagt Hartmann. Früher habe man der Windenergie vorbehaltlos gegenüber gestanden. Seit den Erfahrungen mit dem jetzigen Windpark habe sich dies grundlegend geändert. Wie man an der großen Zahl der Unterschriften sehe, seien die meisten Bürger der betroffenen Gebiete gleicher Meinung.
Hartmann: «Wir lassen uns nicht noch einmal über den Tischziehen. Diese großen Räder dürfen auf keinen Fall gebaut werden.»
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