Die Stadt Aachen beteiligt sich am Stadtnetz-Projekt «Mobile Access»
Aachen. Das Projekt «Mobile Access» stand im Personal- und Verwaltungsausschuss des Rates der Stadt Aachen auf der Tagesordnung und wurde dort mit Zustimmung zur Kenntnis genommen.
Andreas Pinkwart: In der Sache bei Westerwelle, im Ton aber nicht
Aachen. Andreas Pinkwart würde es nicht so formulieren wie sein Parteivorsitzender. Er würde nicht einfach von «spätrömischer Dekadenz» sprechen, so wie FDP-Chef Guido Westerwelle einem das entgegen schleudert, immer ein bisschen großspurig, immer etwas zu laut. Pinkwart formuliert seine Themen feiner.
Sohn bedroht: Vater nimmt Straßenräuber die Pistole ab
Aachen-Eilendorf. Ein beherzter Vater hat einem Straßenräuber, der seinen Sohn mit einer Schusswaffe bedrohte, die Pistole abgenommen. Der gescheiterte Räuber flüchtete daraufhin.
Hans von Aachen: Für seine Zeit ganz erstaunlich «modern»
Aachen. Der Lehrer sei Flame gewesen und die Technik sei auch flämisch, schrieb Karel van Mander 1604 über Hans von Aachen in seinem Schilder-Boeck (Maler-Buch). So einfach ist das. Oder nicht? Wer durch die am Mittwoch offiziell eröffnete Ausstellung im Suermondt-Ludwig-Museum geht, findet viele Argumente für diese Einordnung. Aber auch dagegen.
Gasalarm am Kronenberg: Bagger trifft Stawag-Leitung
Aachen. Alarm am Kronenberg: Kurz nach 9 Uhr hatte ein Baggerfahrer mit seinem Arbeitsgerät auf der dortigen städtischen Baustelle eine Gasleitung der Stawag getroffen. Das Ganze wurde von den Behörden als «Gefahrenlage» eingestuft. Der Kronenberg wurde von allen Seiten abgeriegelt.
Bierernste Vorbereitungen und Spaß am Spiel
Von Christoph Classen | 28.03.2009, 19:57
Aachen. Ja sicher, die Turniervorbereitungen haben die Jungs und Mädels vom Seniorat Politische Wissenschaft schon ernst genommen. «Ich hab am Abend vorher nur zwei Bierchen getrunken», versichert Mittelfeldmann Marcel Muth.
Die Vorrunde möchten sie überstehen und dann gucken was kommt. Von Spiel zu Spiel denken eben. Sie, das ist das Team mit dem lustigen Namen Zeugen Yeboahs. Die Politikwissenschaftler stellen eine von 20 Mannschaften, die beim RWTH Hallenfußball Cup gegeneinander antreten.
Deswegen sitzen Muth und seine Mitspieler am Samstagmorgen auf der Tribüne der Sporthalle am Königshügel. Der alt bekannte Geruch von Gummisohlen und altem Holz liegt in der Luft, die Zeugen Yeboahs schauen wie sich die Konkurrenten in der Gruppe D so schlagen.
Dass dort keine Profifußballer auf dem Platz stehen, wird jedenfalls schnell deutlich. Die Teams bestehen aus zehn Spielern von denen mindestens drei weiblich sein müssen, jede Begegnung dauert 15 Minuten. Das Geschehen zwischen den Banden befördert das individuell sehr unterschiedlich ausgeprägte Talent deutlich zu Tage. Tore fallen reichlich, Kopfbälle sind so gut wie keine dabei, obwohl Akademikern nachgesagt wird, dass sie hauptsächlich mit dem Haupt arbeiten.
Ist aber auch egal, jeder Treffer wird lautstark bejubelt. Die Stimmung auf der Tribüne ist beinah bundesligatauglich. Das am Ende des Turniers neben dem Meister der Herzen, dem besten Outfit und der kreativsten Bewerbung auch die besten Fans ausgezeichnet werden, erscheint als geschickter Schachzug der Veranstalter. Die heißen Nico Sperle, Nina Zirke und Rosemarie Spekl.
«Wenn wir zwei Hallen hätten, könnten wir 40 Mannschaften zum Turnier zulassen», macht Sperle, Leiter des Hochschulsportzentrums (HSZ), auf die akute Platznot des selbigen aufmerksam. Die 26 Bewerbungen seien so gut, kreativ und lustig, dass es schwer gewesen sei, 20 Teams auszuwählen, schlägt Zirke, Eventkoordinatorin des HSZ, in die selbe Kerbe. Und ohne Rosemarie Spekl sei so eine Veranstaltung gar nicht möglich. Sie vertritt die Sparkasse Aachen und damit den Sponsor des Turniers, der an die besten Mannschaften 500 Euro Preisgeld verteilt.
Für die Zeugen Yeboahs ist es bis dahin noch ein weiter Weg. Er führt vorbei am Raucherbereich direkt neben der Hallen-Eingangstür, die sich automatisch öffnet und schließt. Zu viel Sport ist auch Mist. Die Wahrheit liegt natürlich auf dem Platz. Dort stehen die Politikwissenschaftler jetzt. Ihr Wissen um politische Systeme, Theorien und internationale Beziehungen kann ihnen nicht helfen. Das Runde muss ins Eckige, dass ist das einzige Gesetz das zählt. Die Zeugen Yeboahs haben es noch nicht ganz verinnerlicht.
Immer wieder stürmt der Gegner auf ihren Kasten zu, die Politikwissenschaftler bleiben so chancenlos, wie die SPD im bayrischen Wahlkampf. 0:5 lautet am Ende das niederschmetternde Ergebnis. Mittelfeldmann Marcel Muth wird sich an diesem Abend bestimmt mehr als zwei Bierchen gönnen.
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