TK Kurhaus Aachen tritt in Neuss an
Aachen. Der Frust sitzt tief beim zweifachen Deutschen Tennis-Mannschaftsmeister TK Kurhaus Aachen.
Stadtmeisterschaft: Rhenania sichert sich Platz drei
Aachen. Für die einen ist es das Spiel um die goldene Ananas, für die anderen eine gute Möglichkeit, sich mit einem Erfolgserlebnis aus dem Turnier zu verabschieden. Das Spiel um den dritten Platz sieht längst nicht jeder als bedeutungsvoll an - anders hingegen die Mannschaften von Rhenania Richterich und Yurdumspor Aachen.
6000 Euro Schaden mit zwei Promille
Aachen. 6000 Euro Schaden hat ein Autofahrer verursacht, der zu tief ins Glas geschaut hatte. Der alkoholisierte Mann verlor auf der Reinhardstraße die Kontrolle über seinen Pkw.
Der Kampf ums Paradies und sein versöhnliches Ende
Aachen. Hubert Coonen hat das Paradies gefunden. Und er hat wohl selbst nicht so recht geglaubt, dass er es noch einmal finden würde. Denn eigentlich fühlte sich Hubert Coonen schon einmal wie im Paradies - und er wurde aus ihm vertrieben. Wie auch die anderen Kleingärtner der Anlage «Groß Tivoli», deren Vorsitzender Hubert Coonen ist und die vor wenigen Jahren dem neuen Tivoli weichen mussten.
Stiche auf Kioskbesitzer als Mordversuch angeklagt
Aachen. Er sollte früh aus der Kölner JVA kommen. Als der Angeklagte dann mit einiger Verspätung in den Gerichtssaal geführt wurde, huschte ein leichtes Lächeln über sein Gesicht.
Jugendämter greifen immer öfter ein
Aachen. Die Zahl der Inobhutnahmen von Kindern und Jugendlichen ist im ehemaligen Kreisgebiet im Jahr 2009 im Vergleich zum Vorjahr sprunghaft gestiegen - um 34,3 Prozent. Landesweit betrug der Anstieg «nur» 6,3 Prozent.
Parkhaus am Luisenhospital: Planer wollen Kritik am Projekt zerstreuen
Von Matthias Hinrichs | 20.07.2009, 17:00
Aachen. Die Politik hat den jüngsten Plänen des Luisenhospitals bereits grünes Licht erteilt - im Zuge der Offenlegung des Projekts zum Bau eines Parkhauses an der Mariabrunnstraße werden nun aber massive Bedenken aus dem Umfeld laut. Jetzt hat sich eine Kritikerin zu Wort gemeldet, die als Expertin und Anwohnerin gleichermaßen Einspruch erhebt.
Wichtige Frischluftschneise
Thomas Siebers, Leiter der Bauabteilung im Luisenhospital, unterstreicht dagegen, dass das Viertel sogar erheblich vom Verkehr entlastet werde und für ökologischen Ausgleich hinreichend gesorgt sei: «Unterm Strich», betont er, «überwiegen die Vorteile auch für die Anwohner.»
Damit eine wachsende Gefährdung von Fußgängern verhindert werde, müsse der Bürgersteig auf mindestens zwei Meter Breite ausgebaut werden, fordert Urgatz. Zudem gehe aus den Plänen nicht hervor, in welchem Maße das Parkhaus weitere Blechströme ins ohnehin belastete Viertel ziehe - und damit zunehmenden Lärm und Abgase.
Zugleich werde mit der heutigen Brache eine wichtige Frischluftschneise mit zahlreichen Bäumen und nicht zuletzt Lebensraum für artgeschützte Fledermäuse weitgehend vernichtet.
Die gewünschte Verbreiterung des Gehwegs sei durch die versetzte Bebauuung in der Tat gewährleistet, hält Siebers dem entgegen. Ein städtisches Gutachten habe überdies ergeben, dass das tägliche Blechaufkommen von derzeit durchschnittlich rund 2100 Fahrzeugen auf unter 1000 Pkw reduziert werde. Die Mariabrunnstraße werde künftig nämlich als Einbahnstraße nur vom Boxgraben aus befahrbar sein.
Brücke bremst Suchverkehr
Und: «Die oberen Etagen des Parkhauses werden nur von Besuchern und Mitarbeitern des Luisenhospitals angefahren - und die kommen ausschließlich über die Weberstraße hinein und heraus», argumentiert der Planer. Wie bereits berichtet, sollen Gäste und Belegschaft nämlich über eine neue Brücke, die über die Mariabrunnstraße hinweg führt, zu ihren Stellplätzen gelangen.
Lediglich Anwohner, die einen Parkplatz im Erd- oder Untergeschoss gemietet hätten, könnten über die Mariabrunnstraße ein- und ausfahren. Dafür sorge ein Rolltor, das nur per Chip geöffnet werden könne.
Selbst im Hinblick aufs ohnedies eher spärliche Grün profitiere das Umfeld letztlich. «Nach der Fertigstellung des Projekts gibt es dort mehr entsiegelte Flächen als vorher», betont Siebers. Zum Boxgraben sowie zur benachbarten Kindertagesstätte hin entstünden weitere bepflanzte Areale.
Dies komme im Übrigen auch besagten Fledermäusen eher zu Gute, deren Nistplätze sich wohlgemerkt nicht im Plangebiet befänden. Schließlich könne auch die Befürchtung zunehmender Lärm- und Lichtemissionen weitgehend zerstreut werden. «Spätestens ab 22 Uhr wird das Parkhaus für die Besucher geschlossen», so Siebers.
Im Verwaltungsgebäude Marschiertor liegen die Pläne zum Parkhaus-Neubau noch bis 31. Juli aus (Lagerhausstraße 20, Raum 400). Öffnungszeiten sind montags bis donnerstags 8 bis 12.30 und 13.30 bis 16 Uhr, mittwochs 8 bis 17 Uhr und freitags 8 bis 13 Uhr. Anregungen und Kritik der Anwohner werden ab Herbst den zuständigen Fachausschüssen des Rates vorgelegt.
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