Fahrradfahren in Düren: Wie eine Reise ins Abenteuerland?
Düren. Fahrradfahren in Düren: Aus Sicht von Bündnis 90/Die Grünen ist das für die einen eine Reise ins Abenteuerland, für andere ein Hinnehmen der Verhältnisse. Die Grünen wollen aber die Stadt sicherer und attraktiver für Fahrradfahrer machen.
SPD: Friedwald soll Heimbach aus Schuldenfalle führen
Heimbach. Der Rat der Stadt Heimbach hat den Doppelhaushalt einstimmig verabschiedet. Für das von der Verwaltung vorgelegte Zahlenwerk, das in 2010 mit einem Fehlbedarf von 2,56 Millionen und in 2011 mit einem Minus von 2,55 Millionen Euro abschließt, votierten CDU, SPD, UWV und Grüne, die FDP enthielt sich der Stimme.
«Insekten-Hotels» und Korbflechter beim Eifelmarkt
Langerwehe. Das Beste der Region, zur Schau gestellt in einem ansprechenden Rahmen: Das bietet der 23. Eifelmarkt rund ums Töpfereimuseum in Langerwehe, der - traditionell zum «Tag des offenen Denkmals» - in diesem Jahr am 12. September stattfindet.
Der Grundschul-Standort in Bergstein soll erhalten bleiben
Kleinhau. «Wir können die Diskussion nicht jedes Jahr neu beginnen. Das verunsichert die Eltern, das verunsichert die Kinder - und ist auf Dauer fast wie eine Schließung des Grundschulstandorts Bergstein.»
Neue Preistabelle für Führungen durchs Museum
Düren. Für Leopold-Hoesch- und Papiermuseum ist eine neue Entgeltordnung verabschiedet worden. Dabei geht es um Führungen, für die es nun erstmals eine verbindliche Preistabelle gibt.
Merkener Kneipe: Delhougne sieht noch Chancen
Merken. Der Verkauf der Merkener Gaststätte «Zum Sportplatz» an einen Bauunternehmer aus der Region könnte womöglich doch noch zustande kommen.
Den Rechtsextremen demokratische Antworten entgegensetzen
Von Stephan Johnen | 11.07.2010, 16:39
Düren. Der Dank gebührte allen, die sich am Freitagabend in der Christuskirche eingefunden hatten. Der Dank gebührte allen Mitgliedern des Dürener Bündnisses gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Gewalt, die die Arbeit im vergangenen Jahr unterstützt hatten.
Doch der Rückblick zeigte, dass es viel zu tun gab und gibt - und dass das Bündnis vielerorts unübersehbar Flagge zeigte. Drei Wahlen bestimmten den Terminkalender, das Bündnis organisierte einen vielbeachteten «Lauf gegen Rechts», rief im Herbst zu einer Demo auf ging im März mit Merkener Bürgern gegen ein sogenanntes Schulungszentrum der NPD auf die Straße.
Im Vorfeld der Kommunalwahl beteiligten sich 13 Schulen mit 120 Plakaten an einem Wettbewerb, und die Mitglieder des Bündnisses waren mit vielen Infoständen in der Öffentlichkeit präsent. «Wir sind kein Aktionsbündnis, sondern auf Kontinuität angelegt. Und ich glaube sagen zu dürfen: Unser Bündnis steht», urteilte Sprecherin Susanne Rössler. Mittlerweile gehören dem Dürener Bündnis mehr als 150 Verbände, Vereine und Gruppierungen an. Tendenz steigend.
Es mag ein Stück Alltag in die Arbeit eingekehrt sein, doch auf der Stelle tritt das Bündnis nicht. Rössler: «Jeder von uns kann an seinem Ort aktiv werden, wir brauchen uns aber auch als Netz, wo wir uns gegenseitig unterstützen.» Die weitere Vernetzung in der Region mit Stolberg und Heinsberg liege daher an. Aber nicht nur der Protest und die Aktion sei gefragt. «Wir werden uns auch intensiver mit rechtsextremistischer Ideologie zu befassen haben, wenn wir dem etwas entgegensetzen wollen», betonte Rössler. Das Bündnis wolle sich in die Fragen sozialer Gerechtigkeit einmischen und für die soziale, politische und kulturelle Teilhabe aller einsetzen. Auch müsse mehr Vertrauen bei den Migrantenorganisationen gewonnen werden, müsse sich das Bündnis für verbesserte Möglichkeiten der Einbürgerung und für das kommunale Wahlrecht von Migranten einsetzen. All dies sei Prävention gegen Rechtsextremismus.
Ein wichtiger Aspekt bleibe die Aufklärungsarbeit an Schulen. «Leider ist es nicht einfach, mit der Zielgruppe direkt in Kontakt zu kommen», bilanzierte Monika Ollig für den Arbeitskreis Jugend und Schule. Um Schulen auf Aktionen und Angebote des Bündnisses aufmerksam zu machen und im Gegenzug von unterstützungswerten Vorhaben an Schulen zu erfahren, regt das Bündnis an, feste Ansprechpartner zu benennen. «Häufig erfahren wir von Aktivitäten an Schulen nur durch die Zeitung», bedauerte Monika Ollig.
Für das laufende Jahr plant das Bündnis unter anderem eine Beteiligung an der Kundgebung zum Volkstrauertag und eine Analyse der Kommunalwahl. Helfer können sich unter
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