Alte Vennbahn-Trasse wird zum Radweg
Simmerath. Eine Radtour auf der alten Trasse der Vennbahn soll zu einem großen Fahrvergnügen werden: Der neue Radweg, die Vennbahn-Route, führt weit ab von Straßen durch eine attraktive Wald- und Wiesenlandschaft, und das bei einer maximalen Steigung von zwei Prozent. Die Vennbahn-Route ist aber auch für Wanderer offen, im Winter kann sie von den Anrainer-Kommunen als Loipe für die Skiläufer hergerichtet werden.
Die größten Schlaglöcher werden bald gestopft sein
Monschau. Der harte Winter hat auf den Straßen in Monschau Spuren hinterlassen. Die Asphaltkolonne des städtischen Bauhofs wird sich demnächst um die Schlaglöcher kümmern.
Tarifabschluss: «Müssen mächtig strampeln»
Städteregion. Die Mitarbeiter der Städteregion werden künftig ein paar Euro mehr auf ihren Gehaltsabrechnungen stehen haben. Um 2,3 Prozent steigen bis August 2011 die Tarife. Zugleich stellt der Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes Personaldezernent Axel Hartmann vor schwere Aufgaben.
Höfens Historie auf 100 Seiten
Höfen. «Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus.» - Mit diesen Worten stimmte Regina Scholl, Vorsitzende des Eifel- und Heimatvereins Höfen, während der Jahreshauptversammlung die Mitglieder auf die kommenden Aktivitäten des Vereins ein. Und was sich in Höfen in den kommenden Wochen ereignen wird, kann sich wirklich sehen lassen.
Kein weiterer Winter im alten Kindergarten-Gebäude
Strauch. Ende September soll der neue Kindergarten an der Sonnenstraße in Strauch fertig sein. Dieses Ziel nannte Kathrin Koppe von der Städteregion Aachen im Simmerather Struktur- und Hochbauausschuss.
«Denkerskind»: Lieder mit Tiefgang
Kalterherberg. Ein Liederabend mit Denkerskind, alias Till Schneider, findet am Samstag, 13. März in Kalterherberg statt. Beginn ist um 20 Uhr in der Gaststätte «Brandenburgs Eck.»
Bronzetafel erinnert an Roetgens Befreiung
Von Sarah Maria Berners | 13.09.2009, 15:40
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Gemeinsam mit Gesundheitsministerin Ulla Schmidt und NRW-Innenminister Ingo Wolf enthüllte Bürgermeister Manfred Eis die Gedenktafel. Danach wurde zum feierlichen Anlass die Nationalhymne angestimmt.
Viele Ehrengäste aus Politik und Militär waren am Samstagnachmittag zu den Feierlichkeiten, die musikalisch von der Musikvereinigung Roetgen begleitet wurden, gekommen. Zu diesem Zeitpunkt lag die Befreiung der Roetgener Bevölkerung als erster Ort aus der Gewalt der Nationalsozialisten fast auf die Stunde genau 65 Jahre zurück.
«Hier ist das Ende des Krieges eingeläutet worden», erinnerte NRW-Innenminister Ingo Wolf in seiner Ansprache, «auch wenn der Krieg noch lange nicht zu Ende war.» Bei der Ardennen-Offensive oder im Hürtgenwald etwa mussten noch viele Soldaten ihr Leben lassen.
Und dennoch war die Befreiung dieses Ortes ein erster Schritt in Richtung Frieden. «Der Punkt, an dem die Amerikaner die Grenze übertraten, liegt von hier nur einen Steinwurf entfernt», erklärt Eis die Entscheidung für den Standort am Pferdeweiher. Außerdem könne die Gedenktafel an diesem Ort besonders viele Menschen erreichen: Die Radfahrer auf der Ravel-Route, die Wanderer auf dem Eifelsteig sowie die Touristen, die den Infopunkt am Pferdeweiher aufsuchen.
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