Was macht ein Hausmeister in den großen Ferien?
Monschau. Im Kellerflur der Konzener Grundschule herrscht Chaos. Bis unter die Decke türmen sich Tische, Stühle, Regale und Kartons mit Schulbüchern, Bastelmaterial und allerhand Krimskrams. In den vollkommen leergefegten Klassenräumen nebenan
Kesternich. Seit einigen Wochen steht das große Holzkreuz im neuen Glanz wieder auf dem Pfarrer-Denis-Platz in Kesternich. Dank vieler Helfer konnte es vor dem Verfall gerettet werden.
Auf den Punkt gebracht in Eifeler Platt
Nordeifel. Wer sie vermisst hat, darf, wenn er mag, sich freuen, denn es gibt ab jetzt in dieser Zeitung wieder Platt-Geschichten. Platt (das ist die Mundart-Sprache, der Dialekt) gehört zur Nordeifel wie die ungezählten Buchenhecken, Platt ist, wie Goethe es gesagt hat, «eigentlich das Element, in welchem die Seele ihren Atem schöpft».
Roetgen. In den ersten beiden Jahren seit der Gründung der eingleisigen Aachener A-Liga landete der FC 13 Roetgen jeweils im oberen Tabellendrittel. In der vorletzten Saison wurde man Tabellendritter, in der vergangenen Saison belegte man den vierten Platz.
Bis zum Finale in Berlin sind es nur 15 Siege
Nordeifel. Leider hat die Kreis-Pokalrunde in den letzten Jahren nicht mehr den Reiz vergangener Zeiten. Früher, als man noch Kreispokalsieger des Fußballkreises Monschau werden konnte und diesen auf Mittelrheinebene vertreten durfte, war es für jeden Verein höchste Pflicht, an der Pokalrunde teilzunehmen.
Gutes Ende am Eschaueler Sonnenstrand
Nideggen. Was lange währte, ist nun höchst wahrscheinlich gut geworden: Die unendliche Geschichte der Renovierung und Erweiterung des Gebäudes am «Sonnenstrand Eschauel» ist beinah abgeschlossen. Immer noch trifft man in Eschauel Handwerker am Rurseestrand unterhalb von Schmidt an.
Neue Brücke am Tivoli: Diskussion geht von vorne los
Von Stephan Mohne | 10.03.2010, 10:00
Aachen. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Und so flammt die heiße Diskussion über eine Fußgängerbrücke am neuen Tivoli über die Krefelder Straße hinweg bald wieder auf. Nach AZ-Informationen gehen Verkehrsgutachter nach wie vor davon aus, dass eine solche Brücke her muss, um die Sicherheit der Fußgänger zu gewährleisten.
Diese Frage wird wohl mit Ja zu beantworten sein. Und die ganze Debatte wird von vorne losgehen. Die Verwaltung hat in den aktuellen Etat für ein solches Bauwerk wieder - wie anfangs - 800.000 Euro eingeplant. Aber: Die Verwaltung hatte nach dem Aus der letzten Pläne bekundet, 300.000 Euro Planungskosten müssten trotzdem berappt werden.
Dazu kommen 200.000 Euro, um das noch im Vorplatz klaffende Loch zu schließen. Dort sollte der markante Pylon der Brücke eigentlich hin. Angesichts dieser Summen überlegt mancher Politiker, ob sich die Realisierung der bisherigen Pläne da nicht doch rechnen könnte, wenn man die Gesamtkosten auf der anderen Seite noch gedrückt bekommt. Mit einer «08/15»-Brücke mag mancher an diesem Stadteingang nach wie vor nicht vorlieb nehmen.
Zwischenzeitlich wurden noch einige pikante Details darüber bekannt, warum es rund um den Tivoli zu einer Kostenexplosion kam. Bislang hatte die Verwaltung zum Beispiel hinsichtlich der Brücke mehrere Gründe genannt - etwa mehr benötigter Stahl oder auch einen von der Stawag gebauten Kanal, der mit dem geplanten Brückenfundament kollidierte. Jetzt aber ist ein anderer Hauptgrund ausgemacht: ein großer Kabelkanal der Telekom, der in den 70er oder 80er Jahren auf den Grundstücken des Post-Telekom-Sportvereins und des ALRV verlegt wurde.
Völlig unerwartet sei man auf diese Kabeltrassen gestoßen, hieß es im nicht-öffentlichen Teil des Planungsausschusses. Anlass für die Erläuterungen war eine Anfrage von Ratsherr Hans-Dieter Schaffrath (FWG) gewesen. Offenbar habe nicht einmal die Telekom selbst genau gewusst, dass die Trassen dort verlaufen. Als nun die Bauarbeiter auf die Kabel stießen, war guter Rat teuer. Im Wortsinn. Schnell wurde klar, dass eine Verlegung enorm aufwendig gewesen wäre - insgesamt 24 Kabelkanäle sind dort im Boden versteckt.
Die Kabel sind für die regionale Versorgung so wichtig, dass die Schachtabdeckungen sogar alarmgesichert sind. Was nun auch noch zu erhöhtem Aufwand - und zu höheren Kosten - beim Vorplatzbau führte. So mussten Schachtabdeckungen maßgefertigt werden, die über die vorhandenen Schächte der Leitungen gesetzt wurden. Die Statik der Brücke musste umgeplant, die Gründung des Pylons an anderer Stelle vorgesehen werden. 305.000 Euro Mehrkosten resultierten daraus - ohne den Zusatzaufwand mit den Schächten, der von der Stadt nicht beziffert wird.
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