Neuer Träger will «Bedeutung des Krankenhauses herausstellen»
Simmerath. Ein neues Zeitalter hat am Simmerather Krankenhaus begonnen. Das Malteser-Krankenhaus St. Brigida wurde zum 1. September 2010 in die Hände der Arte-med Kliniken GmbH mit Sitz im bayrischen Tutzing übergeben. Damit endet die zehnjährige Trägerschaft der Malteser, die im November 2009 ihren Ausstieg bekannt gegeben hatten.
Offene Fragen in Roetgen zum Ravel-Radweg
Roetgen. Immer noch sind für den Roetgener Bauausschuss in Sachen Ravel-Radroute viele Fragen offen, wie etliche Nachfragen auf der jüngsten Sitzung zeigten.
Frauenpilgertag: Per pedes und Fahrrad um den Rursee
Nordeifel. Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr organisieren die Frauenseelsorgerinnen der Regionen Eifel und Düren, Anja Joye und Astrid Sistig, auch in diesem Jahr wieder einen Frauenpilgertag am Rursee.
Geld aus dem Konjunkturpaket für Turnhalle und Schwimmbecken
Roetgen. Was tun mit Finanzmitteln in Höhe von gut 100.000 Euro aus dem Konjunkturpaket II? Diese Frage hatte der Roetgener Bauausschuss jetzt zu entscheiden. Ursprünglich sollte das Geld in Straßenbaumaßnahmen investiert werden, doch die eng gefassten Anforderungen seien auf den Gemeindestraßen kaum zu erfüllen, hieß es seitens der Verwaltung.
Dalli erobert Spanien von Sant Adrià aus
Stolberg. Dalli löst die Handbremse und legt einen Gang zu. Das Stolberger Traditionsunternehmen hat das Bleichewerk im spanischen Sant Adrià nahe Barcelona von der zur Henkel Gruppe gehörenden Henkel Ibérica S.A. übernommen.
Parken per Handy: SMS statt Knöllchen
Monschau. Das beschauliche Monschau als Vorreiter für eine neue technische Errungenschaft: Seit Anfang Juli bereits können Besucher der Monschauer Altstadt ihre Parkgebühren bequem und bargeldlos mit ihrem Mobiltelefon bezahlen.
Woffelsbacher Bucht im Zeichen der Drachenboote
(ale) | 25.07.2010, 14:40
Woffelsbach. Die fünfte Auflage des Drachenbootrennens auf dem Rursee erfreute sich guter Beteiligung. Aus dem Raum Aachen und Düren, aus der Eifel und sogar aus Frankreich hatten sich Mannschaften zusammen gefunden. Die zweitägige Veranstaltung im Rahmen des Rurseefestes hat sich zu einem echten Zuschauermagneten entwickelt.
Am Samstag trafen dann 22 Mannschaften in der Woffelsbacher Bucht ein, sie rekrutierten sich aus den unterschiedlichsten Bereichen; da sah man Firmenteams, Mannschaften aus Freundeskreisen und solche, die sonst einer anderen Sportart nachgehen wie zum Beispiel die Islandpferdefreunde Dreiborn. Meist finden sich spontan die Teams zusammen, seltener wird richtig trainiert. Jedoch sieht das Organisationsteam in Woffelsbach manche Stammkunden mit Freude immer wieder.
Auch wenn das Ganze ein Spaß sein soll, müssen doch einige Sicherheitshinweise beachtet werden. Wie man der Reihe nach einsteigt, wurde erklärt, wie man stoppt und wie man sich verhält, wenn wirklich ein Boot kentern sollte. «Es sinkt nicht», beruhigte der Sprecher die Teilnehmer; er kam vom Saarbrücker Kanuclub, der auch zwei Boote und die Steuerleute stellte sowie wichtige Ausrüstung stellt. «Das hat man bei der Titanic auch gesagt», raunte ein Sportsmann.
Gysmix, Grautvornix und Wassersportfreunde Aachen bestritten das erste Rennen. Die drei voll besetzten Boote fuhren zunächst in Startposition, die Trommeln schlugen den Rhythmus, die Koordination klappte immer besser. Diesmal hatten sich die Wassersportfreunde Aachen etwas vorgenommen: Sie wollten den im vergangenen Jahr erkämpften Siegertitel verteidigen.
Selbstbewusst trat die Mannschaft auf, laut schrieen die Sportler ihre Anfeuerungsrufe und zählten den Takt. Kormorane, Enten und sonstige Schwimmer wurden verscheucht, und dann ging es los! Tatsächlich legten die Wassersportfreunde gleich eine tolle Leistung vor: 57 Sekunden benötigten sie für die 200 Meter lange Strecke, da lag die Messlatte für die Konkurrenz schon recht hoch.
Den Zuschauern in der Woffelsbacher Bucht bot sich ein buntes Bild: Manche Teams hatten sich einheitlich gekleidet, sie machten an Land Gymnastikübungen und Gruppenfotos, und sie diskutierten nach dem Lauf eifrig darüber, was noch harmonischer hätte sein können. Jedenfalls hatte man sich ein Bier verdient. Und wer ziemlich nass aus dem Boot stieg, der hatte das Paddel falsch gehalten und wurde gehänselt. Das gemeinsame tolle Erlebnis aber konnte den Teams keiner nehmen.
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