Unfallgefahr: Das Wild ist völlig verrückt nach Salzigem
Nordeifel. Beinahe jeder Mensch hat das schon einmal erlebt - den plötzlichen Heißhunger auf Süßes oder Herzhaftes. Meist ist der Kühlschrank dann die letzte Rettung. Dem Rot- und Rehwild steht ein solcher Rettungsanker nicht zur Verfügung. Die Tiere suchen ihr Heil an den Straßenrändern und finden dort nicht selten den Tod.
Roetgen: Hauptausschuss lehnt die Städteregionsumlage ab
Roetgen. Kontrovers diskutiert wurde im Roetgener Hauptausschuss ein Antrag der SPD, dass der Rat sich gegen eine Erhöhung der Städteregionsumlage für den Haushalt 2010 aussprechen möge.
Herlitzius: Kommunen verlieren 137 Millionen
Städteregion. Die grüne Bundestagsabgeordnete Bettina Herlitzius schlägt Alarm: Die zehn Kommunen in der Städteregion müssten künftig mit jährlichen Steuerausfällen in Höhe von rund 107 Millionen Euro rechnen, wenn das von der FDP geplante dreistufige Einkommensteuermodell eingeführt werden sollte.
Polizei will rasende Motorradfahrer ausbremsen
Nordeifel. Wenn der Schnee schmilzt und es allmählich wärmer wird, beginnt die Motorradsaison. Dann, das sind Erfahrungswerte der Polizei, wird die Anzahl der Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Motorradfahrern wieder deutlich ansteigen.
Anwohner entsetzt: Motorsägen legen alte Rotbuchen um
Imgenbroich. Am Donnerstag heulten im Steinrötsch in Imgenbroich die Motorsägen. Völlig überraschend und sehr zur Verwunderung einiger Anwohner wurden dort eine ganze Reihe alter Rotbuchen gefällt.
In den Kitas wird Platz geschaffen für Unter-Dreijährige
Nordeifel/Aachen. Der Kinder- und Jugendhilfeausschuss der Städteregion hat jetzt einstimmig grünes Licht für die dritte Ausbaustufe der U3-Betreuung in der Nordeifel gegeben - jedoch in leicht abgespeckter Form.
Kreisjägertag: Kinder lernen die Natur der Heimat kennen
(M. S.) | 20.07.2009, 15:06
Rurberg. Mit einem attraktiven Programm aus interessanter Information rund um die Themen Natur, Waidwerk und das vielseitige Aufgabenspektrum des jagenden und hegenden Menschen in einer pluralistischen Gesellschaft trotzten am Sonntag die Ausrichter und Besucher des 13. Kreisjägertages den launisch-wechselhaften Wetterkapriolen.
Bildungsauftrag
«Wir möchten die Arbeit des Jägers vor allem der jüngeren Generation nahebringen, und auch die Bevölkerung von Stadt und Land mit ihren unterschiedlichen Lebensräumen und -bedingungen soll sich näher kommen und einander besser verstehen», sagte Karl-Heinz Kuckelkorn, Pressesprecher der Kreisjägerschaft zur Begrüßung zahlreicher in wetterfeste Regenjacken oder grünen Loden gehüllte Gäste.
Zur Eröffnung einer reichhaltigen Darbietungsfolge schmetterte das Jagdhorn-Bläserkorps des Hegeringes Roetgen, kommissarisch dirigiert von Franz Duesing aus Kerkrade, forsche Weisen vom «fröhlichen Jagen» und dem unsterblichen Jäger aus Kurpfalz.
Tiere zum Anfassen
Die Greifvogelstation des Hellenthaler Wildfreigeheges präsentierte ihre gefiederten Stars der Lüfte, die mit atemberaubenden Flügen über den See jagten und den Zuschauern manch verblüfftes «Aah» und Ooh» entlockten. Auch mit Tieren zum Anfassen und Bestaunen konnten Kinder auf du und du stehen, zottige Schafe wollten gekrault, eine freche Frettchenfamilie mit blitzschnell bissbereiten Dolchzähnchen respektvoll bestaunt sein, während dem Publikum Art, Gattung und Charakteristik dieser marderartigen Wildtiere und bewährten Jagdpartnern Nimrods einprägsam und fachkundig vermittelt wurden.
Naturführer Hermann Carl machte derweil Kinder wie Erwachsene mit heimischer Fauna und Flora auf Waldspaziergängen in Gruppen vertraut.
Der Leiter der über Eifelgrenzen hinweg bekannten mobilen Waldschule - mit deren für den Biologieunterricht pädagogisch wertvollen Exponaten inklusive exakter Beschreibungen - führte nach der Rückkehr von seinen Exkursionen die beliebte «Jägerprüfung für Kinder» durch, ein aufschlussreicher Test zu erworbenem Wissen.
Tierische Geheimnisse gelüftet
Aus der praktischen Arbeit mit ausgebildeten Jagdhunden berichtete Petra Leckner aus Baesweiler anschaulich. Manch tierisches Geheimnis wurde so gelüftet und weckte noch mehr Verständnis für des Menschen liebsten Vierbeiner und dessen Wesen.
Karl-Heinz Kuckelkorns Fazit am Ende intensiver Standortbestimmung, imposanter Impressionen und fruchtbaren Dialogs: «Der Kreisjägertag wurde längst zur festen Einrichtung, ist ins Rurseefest integriert und nicht mehr wegzudenken.»
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