EMF: Zum Auftakt gibt es ein gutes Dutzend Welthits
Eschweiler. Der Marktplatz hatte ihm schon gefallen, als er ihn vor Wochen zum ersten Mal sah. Jetzt - mit der riesigen Showbühne - fand er ihn um so beeindruckender. «Die Bühne ist ja fast größer als der übrige Platz», staunte Chris Thompson am Freitag. EMF-Veranstalter Max Krieger hatte die passende Antwort: «Ein großer Musiker verdient eine große Bühne!»
Am Samstag rockt Julia Neigel mit dem Paten des Soul
Eschweiler. Das soll ihm erst einmal jemand nachmachen: Innerhalb weniger Stunden gelang es Kulturmanager Max Krieger am Donnerstagabend, die Lücke hochkarätig zu füllen, die Nina Hagens kurzfristige Bronchitis ins Programm des Eschweiler Music Festivals gerissen hatte.
Die Organisation Attac wird jetzt auch in der Indestadt aktiv
Eschweiler. Zur Gründungsveranstaltung von «Attac Eschweiler» hatte jetzt Albert Borchardt eingeladen. Der Gründungsinitiator unterstützt schon seit zwei Jahren das Netzwerk in Aachen und will nun auch eine Regionalgruppe nach Eschweiler holen. Zu diesem Zweck stellte Holger Oppenhäuser aus dem Attac-Bundesbüro die Organisation im Talbahnhof vor. Es waren Mitglieder der SPD, der Grünen, der Linken und Greenpeace sowie interessierte Bürger zu Gast im Kulturzentrum.
Am Samstag gehört Dürwiß wieder ganz den Leichtathleten
Dürwiß. Am Samstag findet das große Laufevent «Die 10 Kilometer von Dürwiß» statt. Die Veranstaltung der Leichtathletikabteilung des FC Germania Dürwiß wird um 15 Uhr eröffnet auf dem Festplatz vor der Sparkasse Dürwiss.
Paul Zysk plant eine neue Ausstellung in seiner Heimat Gimborn
Eschweiler. Drei schwere Bilder hat Paul Zysk dieser Tage im Gepäck, als er der Eschweiler Lokalredaktion einen Besuch abstattet. Der leidenschaftliche Sammler, der bereits einige Ausstellungen zusammengestellt hat, strahlt über das ganze Gesicht. Ob das mit einem neuen Projekt zusammenhängt?
Ein unvergessliches und anstrengendes Ferienprogramm
Eschweiler. Der Duft frisch gegrillter Würstchen liegt noch in der Luft. Gemeinsam mit ihren Freunden lassen sich Scarlett und Nadine die selbst gemachten Salate, die Gemüsespieße und das marinierte Fleisch bestens schmecken. «Schließlich liegen zwei anstrengende, aber unvergessliche Wochen hinter uns», blicken die beiden Jugendlichen zurück auf ihre ersten beiden Ferienwochen, die mehr als abwechslungsreich waren.
«Aktiv gegen Rechts» webt ein Netz
Von Andreas Röchter | 01.11.2009, 16:00
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Die Konferenz fand am Samstag in der Städtischen Gesamtschule Eschweiler statt und führte zahlreiche Initiativen und Bündnisse gegen Neonazis zusammen. «Unser Ziel muss die Vernetzung der Initiativen und Bündnisse sein», betonte der Antifaschist Heiler.
Dies unterstrich auch die Politik, die unter anderem durch Eschweilers Bürgermeister Rudi Bertram, der die Schirmherrschaft übernommen hatte, sowie durch Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp und Stolbergs Verwaltungschef Ferdi Gatzweiler vertreten war.
«Wir wollen hier aus Eschweiler ein Signal senden. Die Zusammenarbeit aller Demokraten ist wichtig, weil wir durch sie nicht nur reagieren, sondern die Initiative ergreifen und Gesicht zeigen können», erklärte Rudi Bertram.
«Gemeinsam handeln»
Auch für Marcel Philipp ist «Präsenz zeigen» Gebot der Stunde. «Dabei spielt es keine Rolle, wer welche Arbeit im Kampf gegen Rechtsradikalismus tut, solange wir alle in die gleiche Richtung gehen.»
Auch Ferdi Gatzweiler beschwor gemeinsame Aktivitäten und erinnerte an Zeiten, in denen solche nicht möglich waren: «Es ist ein Quantensprung, dass alle Demokraten an einem Strang gegen Neonazis ziehen, die eben diese Demokratie zerstören wollen. Wenn wir gemeinsam handeln, haben Neonazis keine Chance.»
In der anschließenden Podiumsdiskussion, die Jutta Geese, Redakteurin unserer Zeitung, leitete, wurde die Vielschichtigkeit der Themen Rechtsradikalismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit deutlich.
Vor allem Dirk Vogelskamp von der Initiative «Komitee für Grundrechte und Demokratie» stellte dabei die Rolle des Staates in Frage. «Neonazis werden vom Staat instrumentalisiert, um beispielsweise das Versammlungsrecht zu schleifen.»
Während sich Zuhörer aus dem Plenum für ein Verbot der NPD aussprachen, sieht Dirk Vogelskamp in der rechtsextremen Partei nicht die größte Gefahr für die Demokratie. Diese sei vielmehr durch einen latenten Rassismus, der bis in die Mitte der Gesellschaft reiche, gefährdet.
«Menschenverachtende Aussagen wie die von Thilo Sarrazin finden nicht nur beim stumpfen Neonazi Anklang, sondern in weiten Teilen der Bevölkerung, bis hin zu den sogenannten Leistungsträgern der Gesellschaft.»
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