Sechs Verletzte nach Auffahrunfall
Neuss. Bei einem Auffahrunfall in der Nähe von Neuss sind am Donnerstag sechs Menschen verletzt worden.
Querschnittsgelähmte Frau bei Brand schwer verletzt
Stolberg. Mit schweren Verbrennungen musste in der Nacht zum Donnerstag eine 78-jährige Bewohnerin des Samaritanerheims in Stolberg in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
Langenfeld. In der Toilette einer S-Bahn zwischen Düsseldorf und Köln ist am Mittwochabend ein Feuer ausgebrochen. Reisende bemerkten den Rauch und zogen nach Polizeiangaben vom Donnerstag die Notbremse.
43-Jähriger löst mehrtägigen Polizeieinsatz aus
Grevenbroich/Neuss. Ein 43-jähriger Mann hat in Grevenbroich die Polizei gleich mehrere Tage mit der Suche nach seiner Pistole beschäftigt.
Vater wollte Kind aus Fenster werfen
Düsseldorf. Weil er damit drohte, sein Kleinkind aus dem zweiten Stock zu werfen, muss sich ein 31-Jähriger seit Donnerstag vor dem Düsseldorfer Landgericht verantworten.
Neonazi verhaftet: Demo in Dortmund verboten
Aachen/Dortmund. Der Dortmunder Polizeipräsident Hans Schulze hat eine für Samstag angekündigte Neonazi-Demonstration verboten.
Tele-Arzt soll Notfall-Versorgung verbessern
(dpa) | 02.11.2009, 17:25
Köln. Im Rettungswagen sind Sanitäter im Einsatz, aber der Notarzt steuert die Versorgung von einer Tele-Notarzt-Zentrale aus. Er rückt nicht in allen Fällen selbst aus, hat alle Daten des Patienten wie Puls, EKG oder Blutdruck dennoch «live und in Echtzeit» im Blick, ist per Kamera zugeschaltet und leitet die Akut-Behandlung.
Die Notfallversorgung werde immer schwieriger, begründeten die Initiatoren um das Universitätsklinikum Aachen bei einem Kongress in Köln. Seit 1985 habe sich die Zahl der Notarzt-Einsätze in Deutschland verdoppelt. Derzeit werden rund 6000 Mal am Tag Notärzte alarmiert. Zugleich gebe es aber immer weniger Mediziner. In ländlichen Gegenden sei eine rasche Versorgung schon jetzt oft schwierig, bis der Notarzt da sei, vergehe zu viel Zeit. Die ständige Verfügbarkeit von Notärzten werde in Zukunft nicht mehr zu gewährleisten sein, meinte Prof. Rolf Rossaint von der Aachener Uniklinik.
«In 50 Prozent der Fälle fahren Notärzte unnötig raus, könnten auch Rettungssanitäter allein eine gute Versorgung sicherstellen. Zugleich sind auch Gynäkologen oder Kinderärzte im Notdienst-Einsatz. Mit einer Tele-Notarzt-Zentrale könnten wir die wesentliche Ressource Notarzt sinnvoller einsetzten.» Es koste unter 30.000 Euro, wenn man einen Rettungswagen entsprechend technisch umrüste.
Nachdem bereits mehrere Tests positive Ergebnisse brachten, fiel am Montag in Köln der offizielle Startschuss für eine einjährige Intensiv-Testphase. In den kommenden Tagen soll zunächst in Aachen ein Notfallwagen mit der speziellen neuen Technik ausrücken. Zusätzlich zum Notarzt wird ein Tele-Notarzt von der Zentrale aus hinzugeschaltet und sich an der Behandlung beteiligen. Jetzt gehe es darum, auch die Krankenkassen zu überzeugen. Andernorts ging es schneller, sagte ein Sprecher der zum Konsortium gehörenden Philips Medizin Systems GmbH: «Aus Ägypten haben wir bereits den Auftrag, 200 Rettungswagen mit unserer neuen Technik auszustatten.»
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