Lokales / Euregio

Schoko-Spektakel schmeckt nicht nur Stars

Von Robert Esser | 02.02.2010, 21:01

Köln. Nicht nur die Männerwelt kommt bei so süßen Versuchungen auf ihre Kosten. Für ein Budget im hohen sechsstelligen Bereich hat der Aachener Unternehmer Herrmann Bühlbecker, Alleininhaber der Lambertz-Gruppe, in der Nacht zum Dienstag im Alten Wartesaal in Köln mit 950 Gästen seine bombastische Schokoparty «Monday-Night» gefeiert.

Dabei trugen die Sängerinnen der No Angels, die Models Gina-Lisa Lohfink, Lena Gercke, Sara Nuru, AKV-Ritterfrau Shawne Borer-Fielding und viele andere knapp bekleidete Damen kaum mehr als Pralinen, Schokoladen-Bustiers und Mozartkugel-Tops auf dem Laufsteg. Stargäste waren die Burlesque-Tänzerin Dita von Teese und Soulröhre Chaka Khan.

Zu saftiger Musik - von Abba bis Kiss - tanzten die prominenten Schönheiten durch die Lambertz-Show. Unter den Zuschauern vergnügten sich Musiker wie Klaus Meine und Rudolf Schenker von den Scorpions, Sängerin Michelle, Jasmin Wagner («Blümchen»), Schlagerstar Patrick Lindner, Techno-Star H.P. Baxxter von Scooter und Ex-Brosis-Sänger Giovanni Zarella mit seiner Frau, dem Model Jana Ina.

Daneben feierten ehemalige politische Größen wie Hans-Dietrich Genscher und Laurenz Meyer; Schauspieler wie AKV-Ordensritter Mario Adorf, Simone Thomalla, Sportler wie die Aachener Dressur-Olympiasiegerin Nadine Capellmann, 100-Meter-Sprinter Christie Linford, Fecht-Olympiasiegerin Britta Heidemann, Schalke-Trainer Felix Magath, Ex-Fußballmanager Reiner Calmund, Ex-Tennisstar Michael Stich, Ex-Boxweltmeisterin Regina Halmich, Ex-Skispringer Sven Hannawald, Ex-Zehnkämpfer Jürgen Hingsen und so weiter - eben extrem viel Prominenz. Die VIP-Liste umfasste fast 200 Namen.

Sogar der Sohn des französischen Staatspräsidenten, Pierre Sarkozy (24), tauchte im Schatten des Kölner Doms auf - und war als Discjockey bestens aufgelegt. Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters führte seine Tochter Teresa (22) aus.

So ein Promi-Auflauf - garniert mit Trüffel-Spaghetti, Gambas und Jakobsmuscheln am edlen Büffet, angeheizt von Stripperinnen des Pariser «Crazy Horse» - schmeckt vor allem den Boulevard-Medien. Über ein Dutzend Fernsehteams und Horden von Fotografen lichteten Kopf für Kopf und Keks für Keks ab. Dass diese Aufmerksamkeit erhebliche Investitionen in traditionelle Anzeigenkampagnen und TV-Spots erspart, ist für Lambertz ein durchaus erwünschter Effekt.

Deshalb engagierte man auch eine Fernsehproduktionsfirma, die das Schoko-Spektakel im atemberaubenden Live-Schnitt auf zig Fachbildschirme im Wartesaal übertrug. Aus diesem «Pool-Material» dürfen sich dann kostenlos alle Boulevardmagazine von «Explosiv» über «Exclusiv» bis «Prominent» bedienen. So rechnet sich das.



DI 2º

MI 5º

DO 5º

FR 4º

MEHR EUREGIO-WETTER

5ZWO - Neue Leute aus dem 52-Raum
Profilbild von betty betty
Profilbild von Frau Hase Frau Hase
Profilbild von Angelique1968 Angelique1
Profilbild von muckel1103 muckel1103
Profilbild von sie sie
Profilbild von LeChef82 LeChef82
Profilbild von Sonja1990 Sonja1990
Profilbild von Nicole Nicole

Auf den Spuren der Karolinger

Wie gut kennen Sie den Aachener Dom? Unser Quiz zur Pfalzkapelle Karls des Großen. Zum Test



Alles zum Zeitungsabonnement

Probeabo, Adress-Änderung, Leser werben Leser oder Urlaubsnachsendung: Ihr Draht zum AZ-Leserservice.