Lokales / Euregio

Krefelder Elefanten bauen Schneebälle

(dpa) | 07.01.2009, 14:04

Krefeld. Die einen frieren, die anderen toben sich aus: Nicht alle Tiere im Krefelder Zoo sind von Kälte und Schnee begeistert. Während die Schnee-Eulen und -leoparden, Moschusochsen und Trampeltiere bei dem frostigen Wetter sichtlich auftauen, fröstelt es die Pinguine ein wenig.

«Wir halten hier tropische Pinguinarten, die haben es lieber etwas wärmer», berichtete Zoo-Sprecherin Petra Schwinn am Mittwoch. Heu in den Schlafhöhlen soll ihnen wärmenden Schutz bieten.

Für das im vergangenen Mai geborene Nashornbaby «Thabo» ist es der erste Schnee: Der kleine Bulle tobe ausgelassen wie ein kleines Kind auf der Anlage, hieß es. Auch im Nebengehege ist die weiße Pracht willkommen: Mit ihren Rüsseln formen die Elefanten kleine Schneebälle, die sie dann verspeisen. Wasservögel und Seelöwen baden Wasser, das auf auf acht bis zehn Grad erwärmt wird. Auch die Flamingos wärmen sich die Füße in dem Wasserbecken, damit sie nicht am Boden festfrieren.

Im Zoo ist Vorsicht bei den frostigen Temperaturen Vorsicht geboten. Vor allem Dickhäuter könnten Erfrierungen an den Ohren davontragen. Damit ihre Füße nicht kalt werden, dürfen sie immer nur kurze Zeit in den Schnee.



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