Sechs Verletzte nach Auffahrunfall
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Querschnittsgelähmte Frau bei Brand schwer verletzt
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43-Jähriger löst mehrtägigen Polizeieinsatz aus
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Vater wollte Kind aus Fenster werfen
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Neonazi verhaftet: Demo in Dortmund verboten
Aachen/Dortmund. Der Dortmunder Polizeipräsident Hans Schulze hat eine für Samstag angekündigte Neonazi-Demonstration verboten.
«Stereobelt»: Der Walkman wäre fast aus Aachen gekommen
Von Martin Meuthen , epd | 22.06.2009, 12:45
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Sony hob mit dem Walkman das Verhältnis von Raum und Geräusch auf. Der damals rund 140 Dollar teure blau-silberne Klotz mit der sperrigen Bezeichnung TPS-L2 ermöglichte seinen Besitzern, ihre Lieblingsmusik zu hören, wann und vor allem wo immer sie wollten. Das hatte zwar die Beschallung zahlreicher Zugabteile zur Folge, wenn der Beat aus den Kopfhörern dröhnte. Doch verhinderte der Walkman sehr wahrscheinlich Anfang der 80er Jahre die drohende Verbreitung des noch nervigeren Ghettoblasters.
«Aus dem Walkman tönt es grell - den Nachbarn juckt's im Trommelfell» war alsbald etwa in den Bussen des Aachener Verkehrsunternehmens Aseag zu lesen. Vielleicht hätte es jedoch «Aus dem Stereobelt klingt es grell, » heißen müssen. Denn Andreas Pavel, Sohn eines Aachener Industriellen, entwickelte bereits 1977 seine «körpergebundene Kleinanlage für die hochwertige Wiedergabe von Hörereignissen». Vermarkten wollte er seine Erfindung unter der Bezeichnung «Stereobelt».
Da der Walkman seinem Gerät verblüffend ähnlich sah und der damalige Sony-Chef Akio Morita ebenfalls der Erfinder sein wollte, folgten jahrzehntelange Patentstreitigkeiten. Pavel und Sony einigten sich 2004 nach dem Tod von Morita außergerichtlich. In der Zwischenzeit hatten die Japaner die Erfolgsgeschichte des Walkman mit mehr als 300 Millionen verkauften Exemplaren fortgeschrieben. Trotz stetem Batteriemangel und leiernden Kassetten bis hin zum Bandsalat - nichts konnte den Walkman daran hindern, als ultimatives Mittel gegen Langeweile zum Statussymbol zu werden.
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