Wird der Rettungsdienst im Kreis Heinsberg kommunalisiert?
Kreis Heinsberg. Die Kreisverwaltung beschäftigt sich derzeit mit der Frage, ob der Rettungsdienst im Kreis Heinsberg erneut ausgeschrieben oder ob er kommunalisiert, sprich mit eigenem Personal realisiert werden soll.
Geilenkirchen. Die sprechende Uhr, der abtastbare Zollstock oder die piepsende Eingießhilfe, all dies und noch viel mehr hilft blinden und stark sehbehinderten Menschen, ihren Alltag selber zu meistern.
Geilenkirchen. «Jeder von uns kann etwas für die Umwelt tun. Betriebe und Privatmenschen. Wir wollen starke mittelständische und kleine Firmen der Region mit dem Kunden vor Ort, der bauen, renovieren oder sich verändern will und dabei zukunftsorientiert denkt, zusammenbringen», sagt Jürgen Benden, Fraktionssprecher der Geilenkirchener Grünen.
Burg Trips als Kulisse für den Parcours
Geilenkirchen. Mit dem zweitägigen, turnusmäßig alle zwei Jahre stattfindenden Reit-, Spring- und Fahrturnier des Reitervereins Geilenkirchen steht am 11. und 12. September eines der großen reitsportlichen Ereignisse in der Region an.
Handwerk und demografischer Wandel
Übach-Palenberg. Die Stadt Übach-Palenberg erarbeitet derzeit ein demografisches Stadtentwicklungsprogramm und bezieht alle wichtigen Gruppierungen in die Bearbeitung des Programms mit ein. So auch das Handwerk, das im Rahmen einer Veranstaltung zu Wort kommen soll.
Gangelt. «Hereinspaziert, hereinspaziert» - das haben die Gäste beim Besuch der großen Zirkusaufführung am Ende der Ferienspiele in Gangelt gehört. «Zirkuswelt» hieß das Motto, unter dem sich in diesem Jahr fast 80 Kinder von fünf bis 13 Jahren eine Woche lang rund um die Gangelter Sporthalle trafen, wo sich 20 Betreuer um ihr Wohl kümmerten.
Führungen bei der Selfkantbahn
| 20.06.2010, 13:04
Kreis Heinsberg. Die Führungen für kleine und für große Leute bei der Selfkantbahn erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Sie sind mittlerweile fester Bestandteil des Angebots und tragen wesentlich dazu bei, die Dampf-Museumseisenbahn zum lohnenden Familienausflugsziel zu machen.
«Die Kinder sollen nicht einfach nur mit der Dampfeisenbahn fahren. Sie sollen die Eisenbahn anfassen, den Qualm riechen, hören, wie die Lok sich anstrengt, spüren, wie so ein Wagen in Schwung kommt. Und sie dürfen sich ruhig ein bisschen die Finger mit Kohlestaub dreckig machen», meint Michael Detscher, der diese Kinderführung leitet.
Zusammen mit seinen Mitstreitern geht er ein- bis zweimal pro Monat mit den jungen Fahrgästen der Selfkantbahn auf Entdeckungsreise. Da wird ein kleiner Güterwagen - sehr zum Erstaunen der Kinder und der nicht minder interessierten Eltern - von einem einzigen Dreikäsehoch über das Gleis geschoben. Weichen werden gestellt, und im Fundus der Bahn findet sich eine Lok, die zuerst auf der Geilenkirchener Kreisbahn und dann im fernen Togo fuhr, und nun von den Männern und Frauen der Selfkantbahn wieder auf Glanz gebracht wird.
Wie ein Luchs passt Detscher auf, dass keinem seiner Schützlinge etwas passiert. Sicherheit ist oberstes Gebot bei der Eisenbahn, auch bei den Führungen für kleine und für große Leute. Aber vor allem soll es Freude machen - und das tut es offensichtlich. «Die Kids sind Feuer und Flamme», so Detscher. «Schon so manche Familie hat die Rückfahrt ein Stündchen nach hinten verschoben, weil der Junior doch noch mal genauer wissen wollte, wie die Dampflok funktioniert, wo die in der Nacht abgestellt wird, oder ausprobieren will, wie man die Handbremse an einem Wagen anzieht. Wir haben immer wieder Familien da, die schon zum zweiten oder dritten Mal an der Führung teilnehmen.»
Die Kinder ernst nehmen, zum Selbermachen anregen und das Ganze so gestalten, dass man sich den Ausflug als Familie auch noch leisten kann, das ist Michael Detscher, selbst Vater von drei Kindern, von Beruf Pädagoge und Museumseisenbahner aus Berufung, besonders wichtig.
Wer größere Freude an der Aktion hat - der große Eisenbahner oder die kleinen Besucher - das ist schwer auszumachen. Benedikt jedenfalls zieht nach der Führung für kleine und für große Leute eine positive Bilanz: «Im nächsten Monat komme ich nochmal mit meinem Opa», erklärt er ernsthaft, «der interessiert sich auch für die Eisenbahn. Aber so viel wie ich weiß der sicher nicht da drüber».
Die Führungen für kleine und für große Leute werden wieder angeboten an den Sonntagen 4. und 18. Juli, 1. und 15. August sowie 5. September im Bahnhof Schierwaldenrath.
Los geht es jeweils nach der Ankunft der nachmittäglichen Dampfzüge aus Gillrath um 12.45, 14.15 und 15.45 Uhr.
Anmeldung ist nicht erforderlich. Eine Gebühr wird nicht erhoben. Allerdings freut sich die Selfkantbahn über Spenden zum weiteren Ausbau der Museumseisenbahn.
Weitere Infos gibt es im Internet unter http://www.selfkantbahn.de
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