Wird der Rettungsdienst im Kreis Heinsberg kommunalisiert?
Kreis Heinsberg. Die Kreisverwaltung beschäftigt sich derzeit mit der Frage, ob der Rettungsdienst im Kreis Heinsberg erneut ausgeschrieben oder ob er kommunalisiert, sprich mit eigenem Personal realisiert werden soll.
Geilenkirchen. Die sprechende Uhr, der abtastbare Zollstock oder die piepsende Eingießhilfe, all dies und noch viel mehr hilft blinden und stark sehbehinderten Menschen, ihren Alltag selber zu meistern.
Geilenkirchen. «Jeder von uns kann etwas für die Umwelt tun. Betriebe und Privatmenschen. Wir wollen starke mittelständische und kleine Firmen der Region mit dem Kunden vor Ort, der bauen, renovieren oder sich verändern will und dabei zukunftsorientiert denkt, zusammenbringen», sagt Jürgen Benden, Fraktionssprecher der Geilenkirchener Grünen.
Burg Trips als Kulisse für den Parcours
Geilenkirchen. Mit dem zweitägigen, turnusmäßig alle zwei Jahre stattfindenden Reit-, Spring- und Fahrturnier des Reitervereins Geilenkirchen steht am 11. und 12. September eines der großen reitsportlichen Ereignisse in der Region an.
Handwerk und demografischer Wandel
Übach-Palenberg. Die Stadt Übach-Palenberg erarbeitet derzeit ein demografisches Stadtentwicklungsprogramm und bezieht alle wichtigen Gruppierungen in die Bearbeitung des Programms mit ein. So auch das Handwerk, das im Rahmen einer Veranstaltung zu Wort kommen soll.
Gangelt. «Hereinspaziert, hereinspaziert» - das haben die Gäste beim Besuch der großen Zirkusaufführung am Ende der Ferienspiele in Gangelt gehört. «Zirkuswelt» hieß das Motto, unter dem sich in diesem Jahr fast 80 Kinder von fünf bis 13 Jahren eine Woche lang rund um die Gangelter Sporthalle trafen, wo sich 20 Betreuer um ihr Wohl kümmerten.
Königlicher Glanz beim Benefiz-Fest
Von Georg Schmitz | 28.06.2009, 15:23
Geilenkirchen-Teveren. Afrikanische Klänge gaben am Samstag in und um Hangar IV auf Nato-Airbase den Ton an. Unter dem Motto «GK goes Africa» (Geilenkirchen geht auf Afrika zu) hatte die aus 100 militärischen und zivilen Angehörigen bestehende belgische Gemeinschaft des Verbandes eine Veranstaltung organisiert, die es in dieser Form im Kreis Heinsberg noch nicht gab.
Menschenleben retten
Der Besuch von Belgiens Prinzessin Astrid gab der außergewöhnlichen Veranstaltung ein besonderes Gewicht. Die zweite Tochter von König Albert II. setzt sich für die Beseitigung von versteckten Minen in afrikanischen Ländern ein und ist Ehrenvorsitzende von «Apopo». Diese Organisation trainiert Ratten, die in der Lage sind, diese Landminen aufzuspüren.
Dadurch konnten und können viele Menschenleben auf dem Kontinent gerettet werden. Soldaten der belgischen Einheit beim Awacs-Verband flogen vor Jahren mit Transportflugzeugen in diese afrikanischen Länder und bauten Kontakte auf. Sie erlebten aber auch Bürgerkonflikte, die letztendlich der Auslöser für die Benefizveranstaltung «GK goes Africa» waren.
Geilenkirchens Bürgermeister Andreas Borghorst, der Kommandeur des Nato E-3A Verbandes, Brigadegeneral Burkhard Pototzky, sowie der belgische Dienstälteste Offizier, Oberstleutnant Dany Anderweireldt, und der Präsident von «GK goes Africa», Patrick De Rooze, empfingen Prinzessin Astrid vor Hangar IV, nachdem sie von einer Eskorte nach Teveren geleitet worden war. Auf dem Weg zur African Lounge Bar wechselte die stets lächelnde Prinzessin ein paar Worte mit den Spalier stehenden Menschen. Darunter war auch Rina Frickx, selbst von «königlichem Geblüt» - sie war im vergangenen Jahr Schützenkönigin in Gillrath.
Eigens aus Neuseeland zum Afrikatag angereist, war die Familie Peggy, Richard und Karly Wilden-Palms. In der Lounge angekommen, trug sich die Prinzessin zunächst in das Gästebuch des Awacs-Verbandes und dann in das Goldene Buch der Stadt Geilenkirchen ein.
Zufriedenes Lächeln
Bürgermeister Andreas Borghorst trieb es ein zufriedenes Lächeln auf die Lippen, beinhaltet das Goldene Buch doch nun einen weiteren prominenten Schriftzug. Nach einigen Begrüßungsreden nahm Prinzessin Astrid von Belgien zusammen mit den Sponsoren des Festivals zum Essen Platz. Derweil lieferten die afrikanischen Akteure eine Show, die ihresgleichen sucht.
Zahlreiche Gruppen und Solisten aus dem Kongo, Nigeria, Senegal, Ruanda, Ghana und auch aus Guinea präsentierten bis weit nach Mitternacht ein musikalisch-tänzerisches Mammutprogramm. Dabei ließen Buschtrommeln genauso den Hangar erzittern wie der typische Gesang des facettenreichen afrikanischen Kulturkreises eine Faszination auf Menschen ausübt.
Sidy Cissokko, Percussionist des Nationalballetts von Senegal, stellte in Geilenkirchen ebenfalls sein können unter Beweis. Der Vorplatz vor Hangar IV hatte sich in einen afrikanischen Markt verwandelt. Viele Informationen über den afrikanischen Kontinent ließen keine Fragen offen.
Landestypische Kunst
Daneben gab es ein größeres Angebot an landestypischer Kunst mit Schnitzereien, Schmuck und Dekorationsartikeln. Bei einer Verlosung konnten die Gewinner afrikanische Buschtrommeln erwerben. Ein Bildhauer-Workshop befasste sich mit dem Bearbeiten von Steinen und dem daraus resultierenden Schaffen von Skulpturen.
Prinzessin Astrid sah sich bis kurz nach 19 Uhr um und nahm auch an einer Tee-Zeremonie teil, bei der ein echter Tuareg den Tee zubereitete. Der komplette Erlös ist für die Organisation «Apopo» bestimmt, deren Ehrenvorsitzende die Prinzessin ist.
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