Wird der Rettungsdienst im Kreis Heinsberg kommunalisiert?
Kreis Heinsberg. Die Kreisverwaltung beschäftigt sich derzeit mit der Frage, ob der Rettungsdienst im Kreis Heinsberg erneut ausgeschrieben oder ob er kommunalisiert, sprich mit eigenem Personal realisiert werden soll.
Mit Dienstrad durch die Fußgängerzone
Erkelenz. In Erkelenz beginnt eine neue Zeitrechnung. Zumindest für drei Monate. So lange dauert vorerst das Experiment, mit dem die Stadtverwaltung nun einen wichtigen Schritt in Richtung fahrradfreundliche Stadt wagen will.
Kinder sollen mit Trauer nicht alleine bleiben
Hückelhoven-Doveren. Es ist wahrscheinlich das Schlimmste, was Eltern geschehen kann - ein Kind stirbt. Doch nicht nur Eltern sind hiervon zutiefst betroffen. Auch Kinder und Jugendliche leiden oft still unter dem Verlust einer Schwester oder eines Bruders.
Gänsehaut in New Yorks Straßen
Erkelenz/New York. Gänsehaut pur hate Christiane Oleszynski, Feuerwehrfrau aus Erkelenz, bei der St. Patricksday-Parade in New York erlebt. Inmitten von etwa 5000 Feuerwehrkameraden aus Deutschland und den USA und über 100.000 Teilnehmern insgesamt marschierte sie bei der größten Parade New Yorks über die 5.th Avenue und genoss den Jubel der mehr als 1,5 Millionen Zuschauer.
Integratives Café ist Anlaufpunkt
Wegberg. Seit rund fünf Wochen ist das Café Samocca in der Wegberger Mühle bereits ein Anlaufpunkt für Gäste und Besucher, der sich wachsender Beliebtheit erfreut. Nun wurde das integrative Café mit dem exklusiven Kaffee nach der Probephase offiziell eingeweiht.
Hochprozentiger Kelch macht die Runde
Hückelhoven. Dass die Partnerschaft zwischen den Menschen aus dem Kreis Heinsberg und dem schottischen Distrikt Midlothian lebt, beweisen immer wieder aufs Neue auch die Mitglieder des Fotoclubs Hückelhoven.
Ausflug in die weite Welt der großen Politik
Von Claudia Moers | 16.03.2010, 15:04
Heinsberg. «Glück gehabt, gerade noch geschafft!» Zwölf Schülerinnen der zehnten, zwölften und dreizehnten Stufe des Kreisgymnasiums Heinsberg und ihre Lehrerin Alexandra Wolf standen ziemlich abgehetzt, aber froh, endlich am Ziel zu sein, vor dem Europäischen Parlament in Straßburg.
Am nächsten Morgen brach die Heinsberger Gruppe dann auch schon wieder Richtung Innenstadt auf, um nun wenigstens etwas von der Straßburger Altstadt zu sehen. Das Straßburger Münster war natürlich ihr erstes Ziel.
Allzu viel Zeit blieb allerdings nicht, um elf Uhr war das nächste Gespräch, diesmal mit Alexander Graf Lambsdorff, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Fraktion der Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa (ALDE). Er beeindruckte die Schülerinnen mit Schilderungen seiner Wahlbeobachtungen in Kambodscha und Simbabwe.
Schon ging es für die Schülerinnen zum eigentlichen Parlament weiter. Dieses hatte bereits am Vortag im leeren Zustand durch seine moderne Einrichtung und Größe beeindruckt.
Eine Sitzungseröffnung mit allen Abgeordneten offenbarte aber erst die wirkliche im Parlament herrschende Nationenvielfalt und vermittelte das Gefühl von Weltläufigkeit und Entscheidungsmacht. Doch warum sind sie überhaupt dort hingefahren? Die Schülergruppe hatte zuvor zusammen mit ihrem Lehrer Wilfried Wegmann am «Model European Parlament», einer Simulation des Europäischen Parlamentes, teilgenommen. Nun wollten sie auch einmal den echten Ort und die echten Abgeordneten sehen und in die weite Welt der Politik «hineinschnuppern».
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