Wird der Rettungsdienst im Kreis Heinsberg kommunalisiert?
Kreis Heinsberg. Die Kreisverwaltung beschäftigt sich derzeit mit der Frage, ob der Rettungsdienst im Kreis Heinsberg erneut ausgeschrieben oder ob er kommunalisiert, sprich mit eigenem Personal realisiert werden soll.
Mit Dienstrad durch die Fußgängerzone
Erkelenz. In Erkelenz beginnt eine neue Zeitrechnung. Zumindest für drei Monate. So lange dauert vorerst das Experiment, mit dem die Stadtverwaltung nun einen wichtigen Schritt in Richtung fahrradfreundliche Stadt wagen will.
Kinder sollen mit Trauer nicht alleine bleiben
Hückelhoven-Doveren. Es ist wahrscheinlich das Schlimmste, was Eltern geschehen kann - ein Kind stirbt. Doch nicht nur Eltern sind hiervon zutiefst betroffen. Auch Kinder und Jugendliche leiden oft still unter dem Verlust einer Schwester oder eines Bruders.
Gänsehaut in New Yorks Straßen
Erkelenz/New York. Gänsehaut pur hate Christiane Oleszynski, Feuerwehrfrau aus Erkelenz, bei der St. Patricksday-Parade in New York erlebt. Inmitten von etwa 5000 Feuerwehrkameraden aus Deutschland und den USA und über 100.000 Teilnehmern insgesamt marschierte sie bei der größten Parade New Yorks über die 5.th Avenue und genoss den Jubel der mehr als 1,5 Millionen Zuschauer.
Integratives Café ist Anlaufpunkt
Wegberg. Seit rund fünf Wochen ist das Café Samocca in der Wegberger Mühle bereits ein Anlaufpunkt für Gäste und Besucher, der sich wachsender Beliebtheit erfreut. Nun wurde das integrative Café mit dem exklusiven Kaffee nach der Probephase offiziell eingeweiht.
Hochprozentiger Kelch macht die Runde
Hückelhoven. Dass die Partnerschaft zwischen den Menschen aus dem Kreis Heinsberg und dem schottischen Distrikt Midlothian lebt, beweisen immer wieder aufs Neue auch die Mitglieder des Fotoclubs Hückelhoven.
22 neue Wohneinheiten für demenzkranke Menschen
(agsb) | 11.04.2010, 14:29
Heinsberg. Mutter Oberin Schwester Rita saß schon weit vor der kleinen Feierstunde zusammen mit Schwester Anita in der ersten Reihe und konnte eine weitere große Stunde des Alten- und Pflegeheims St. Josef kaum abwarten.
Geschäftsführer Marcel Ballas unterstrich erfreut, dass man durch den Erweiterungsbau die gesetzlichen Bestimmungen mit 80 % Einzelzimmern nunmehr voll erfüllen könne. Im Erweiterungsbau wurden 22 Wohneinheiten für demenzkranke Menschen geschaffen. Jetzt bietet die Einrichtung insgesamt 66 Bewohnerzimmer. 80 Menschen erhalten hier die Betreuung von einem sehr engagierten Team.
Der Neubau hat eine Nutzfläche von 848 Quadratmetern. Ein Highlight und gleich im Blickpunkt ist der angelegte Sinnesgarten mit einer Fläche von 730 Quadratmetern. In «Bad Meingarten» wurde der Garten getauft. Er zog auch am Nachmittag beim «Tag der offenen Tür» die Blicke auf sich. Im Sinnesgarten sind die fünf Sinne mit Hören, Sehen, Fühlen, Riechen und Tasten eindrucksvoll wiedergegeben. Dieser Garten ist einzigartig, er besitzt unter anderem eine eigene Bushaltestelle, einen Autowaschplatz mit VW Käfer, ein Treibhaus, Parkmöglichkeiten für Rollstühle und sehr bequeme Sitzmöglichkeiten sowie einen Pavillon.
Beeindruckende Worte sprach Pater Theo zur offiziellen Einsegnung. Er stellte im Haus eine unglaublich positive Atmosphäre fest durch ein sehr starkes Team. «Hier herrscht Freude an der Arbeit», kamen anerkennende Worte. «Die Senioren sollen hier ein Zuhause finden - hier wird die Lebensfreude im Alter gelebt», so Pater Theo. Hinsichtlich der Schaffung von 15 neuen Arbeitsplätzen bat Pater Theo die Geschäftsleitung, darauf zu achten, dass das Team nicht zu groß werde. «Dies ist auch wichtig für die Bewohner. Man braucht das Vertrauen miteinander, nicht nur durch die Kollegen auch mit den Bewohnern», sieht der Geistliche in einem zu großen Team eine Gefahr.
«Das gegenseitige Vertrauen hat hier bisher bestens funktioniert, und ich wünsche mir, dass dies auch erhalten bleibt. An erster Stelle stehen die alten Menschen. Die Bewohner kommen von einem Zuhause, wo sie sich jahrelang wohlfühlten, sie (die Mitarbeiter) ersetzen hier das Zuhause», so Pater Theo.
«Sie machen das nicht als Job, Pfleger sein ist eine Berufung», wünschte er sich im Hause weiter eine so harmonische Atmosphäre. Anschließend segnete er den Erweiterungsbau und besonders 22 Kreuze, die in jedem Zimmer ihren Platz finden.
Thomas Verheyen vom Vorstand der Vereinigung der Caritasschwestern beglückwünschte die Geschäftsleitung vom Alten- und Pflegeheim St. Josef zum Erweiterungsbau.
«Die optimale Bewältigung dieser täglich neuen Herausforderung ist gleichermaßen Grundlage und Beleg für das hohe Niveau, auf dem in unseren Einrichtungen Altenbetreuung erbracht wird», so Verheyen und überreichte symbolisch den Schlüssel an Marcel Ballas.
Dieser dankte seinen Mitarbeitern und sah im Werbeslogan «Wir von St. Josef» nicht nur einen Werbespruch, sondern den Ausdruck einer großen Familie. Ein Dank ging auch an die Bewohner und den Heimbeirat, die bei den Arbeiten Geduld und Verständnis gezeigt hätten.
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