Wird der Rettungsdienst im Kreis Heinsberg kommunalisiert?
Kreis Heinsberg. Die Kreisverwaltung beschäftigt sich derzeit mit der Frage, ob der Rettungsdienst im Kreis Heinsberg erneut ausgeschrieben oder ob er kommunalisiert, sprich mit eigenem Personal realisiert werden soll.
Mit Dienstrad durch die Fußgängerzone
Erkelenz. In Erkelenz beginnt eine neue Zeitrechnung. Zumindest für drei Monate. So lange dauert vorerst das Experiment, mit dem die Stadtverwaltung nun einen wichtigen Schritt in Richtung fahrradfreundliche Stadt wagen will.
Kinder sollen mit Trauer nicht alleine bleiben
Hückelhoven-Doveren. Es ist wahrscheinlich das Schlimmste, was Eltern geschehen kann - ein Kind stirbt. Doch nicht nur Eltern sind hiervon zutiefst betroffen. Auch Kinder und Jugendliche leiden oft still unter dem Verlust einer Schwester oder eines Bruders.
Gänsehaut in New Yorks Straßen
Erkelenz/New York. Gänsehaut pur hate Christiane Oleszynski, Feuerwehrfrau aus Erkelenz, bei der St. Patricksday-Parade in New York erlebt. Inmitten von etwa 5000 Feuerwehrkameraden aus Deutschland und den USA und über 100.000 Teilnehmern insgesamt marschierte sie bei der größten Parade New Yorks über die 5.th Avenue und genoss den Jubel der mehr als 1,5 Millionen Zuschauer.
Integratives Café ist Anlaufpunkt
Wegberg. Seit rund fünf Wochen ist das Café Samocca in der Wegberger Mühle bereits ein Anlaufpunkt für Gäste und Besucher, der sich wachsender Beliebtheit erfreut. Nun wurde das integrative Café mit dem exklusiven Kaffee nach der Probephase offiziell eingeweiht.
Hochprozentiger Kelch macht die Runde
Hückelhoven. Dass die Partnerschaft zwischen den Menschen aus dem Kreis Heinsberg und dem schottischen Distrikt Midlothian lebt, beweisen immer wieder aufs Neue auch die Mitglieder des Fotoclubs Hückelhoven.
Eifer der Bürger begeistert Gäste aus Taiwan
(agsb) | 29.06.2009, 16:26
Waldfeucht. Das Leben in ländlichen Gemeinden wie im Zweckverband «Der Selfkant» mit einer starken Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger, Selbstbewusstsein der Region, ehrenamtlichem Engagement und vielen Ideen lockten jetzt Gäste aus Taiwan in die Region.
Der Professor geht im Auftrag des taiwanesischen Landwirtschaftsministeriums unter dem Projekttitel «Rural Governance» (Steuerung verschiedener Projekte auf unterster Ebene) der Frage nach, welche Ansätze zur Förderung ländlicher Entwicklung über einen Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung auf die taiwanesische Situation übertragen werden können.
Seit dem vergangenen Jahr sind im Rahmen des nationalen Sechs-Jahres-Plans in Taiwan eine Reihe von Aktivitäten zur ländlichen Entwicklung begonnen worden, eingefügt in einen milliardenschweren Finanzrahmen. 13 Modellgemeinden wurden ausgewählt, in denen einzelne Maßnahmen wie auch Verfahren der Bürgerbeteiligung und des Regionalmanagements erprobt werden sollen. Professor Sen-Tyan Lin wurde von Dr. Yi Chiang von der Deutsch-Taiwanischen Gesellschaft sowie Dr. Ralf Nolten (Düren) von der Uni Bonn und stellvertretender Vorsitzender der Deutsch-Taiwanischen Gesellschaft für Sozialökonomie begleitet. Die Landwirtschaftliche Fakultät der Universität Bonn hat seit über 40 Jahren einen engen Kontakt zu den Kollegen an den taiwanesischen Universitäten.
Bürgermeister Johannes von Helden gab der Delegation einen kurzen Einblick zum Status «Leader-Region» und zum Zweckverband «Der Selfkant». Zudem stellte er kurz den grenzüberschreitenden Verbund Euromosa vor. Regionalmanagerin Nadejda Pondeva informierte über die aktuellen Entwicklungsprozesse in der Leader-Region. «Äußerst gespannt bin ich darauf, zu erfahren, welche Aufgaben das Regionalmanagement wahrnimmt und welchen Mehrwert es mit sich bringt», sagte Professor Sen-Tyan Lin.
Staunen rief das enorme ehrenamtliche Engagement der Bevölkerung hervor, wie bei der Vorstellung der lokalen Arbeitsgruppen (LAG) deutlich wurde. Dass sich derart viele Menschen unentgeltlich zum Wohle aller einsetzen, konnte Professor Sen-Tyan Lin kaum verstehen. «Wir geben den Anstoß, die einzelnen Arbeitsgemeinschaften nehmen die Ideen und Anregungen auf und beginnen mit der Arbeit», erklärte Bürgermeister Johannes von Helden.
Auch die Unterstützung vieler regionaler Partner der Arbeitsgemeinschaft waren für den Gast ein Thema. Er stellte viele Fragen und notierte die Antworten. Das Vertrauen zu den Bürgerinnen und Bürgern aufzubauen sah Professor Sen-Tyan Lin auch als wichtigen Baustein für die ländliche Entwicklung in Taiwan an. Derzeit werde aber noch zu viel von höheren Stellen bestimmt. Richtig Neugierig wurde der Professor bei der Vorstellung des Selfkantquizes.
Auch für Regionen in seiner Heimat wäre dieses Quiz eine durchaus denkbare Marketing-Strategie. Die Gäste aus Taiwan waren ebenso begeistert von den Ausführungen zu Dorfwerkstatt und Dorfkonferenz in Waldfeucht. Bei der Besichtigungstour durch das historische Waldfeucht und der Mühle sammelte die Delegation weitere Eindrücke. Die weiter angesprochene Projekte wie Imkermobil, Waldmärchenpfad, touristische Aufwertung der Windmühlen, Förderung Reittourismus und Zukunftswerkstatt inspirierten die Gäste ebenso für die Zukunftsplanungen von Taiwan.
Am Liebsten hätte Professor Sen-Tyan Lin wohl die Regionalmanagerin Nadejda Pondeva gleich mitgenommen. Von ihrer vielfältigen Arbeit war der Gast aus Taiwan beeindruckt.
![]() |
|
|
|
| HOME | EUREGIO | AACHEN | VIDEONEWS | RSS | NEWSLETTER | SPORT | ALEMANNIA | LOKALSPORT | ANZEIGENMARKT | PROBEABO | URLAUBSSERVICE | NEUES ABO | REDAKTION | KONTAKTADRESSEN | IMPRESSUM | VERANSTALTUNGSKALENDER | KINO | RATGEBER | FORUM | ONLINEARCHIV | SITEMAP | | |||
|
DATENSCHUTZ: DISCLAIMER | DESIGN: EINWAAGE |
TECHNIK: NETZVERSTAND
PARTNERSITES: AN-ONLINE | 5ZWO | CENTER.TV |
|||



















