Meditiation zur Fastenzeit mit Musik und Kunst
Hückelhoven-Doveren. «Effata - öffne dich», unter diesen Ausspruch Jesu aus dem Markusevangelium, wo er einen Taubstummen heilt, hatte der Kirchenchor Cäcilia Doveren eine Meditation zur Fastenzeit gestellt, zu der er in die Pfarrkirche St. Dionysius eingeladen hatte.
Aus der Schule direkt in den Orbit
Hückelhoven. Wie sehen Maschinen des 21. Jahrhunderts aus? Was braucht man, um eine solche Maschine zu bauen? Wie fliegt ein Flugzeug, und wie könnten neue Modelle aussehen? - Dies sind nur einige der Fragen, denen die acht Schüler des Gymnasiums Hückelhoven in ihrer ersten Praktikumswoche an der Fachhochschule Aachen nachgingen.
«Keimzellen» für Straftaten schon im Blick
Heinsberg/Aachen. Die Staatsanwaltschaft Aachen hat am Mittwoch mit dem «Staatsanwalt für den Ort» ein neues Projekt vor. Die Leitende Oberstaatsanwältin Elisabeth Auchter-Mainz präsentierte im Aachener Justizzentrum die für die Bezirke Alsdorf, Jülich, Geilenkirchen und Heinsberg zuständigen Staatsanwälte.
Großes Stühlerücken in der Verwaltung
Hückelhoven. In der Verwaltung rumort es. Und zwar mächtig. Eine ganze Reihe - das Wort von «die halbe Verwaltung» machte die Runde - der rund 400 Mitarbeiter hatte Mittwochmorgen eine «Versetzungsverfügung» auf dem Tisch liegen; innerhalb der verschiedenen Ämter werden neue Abteilungen entstehen; ein neues Amt für Kultur- und Stadtmarketing wird eingerichtet.
Besuch von Uwe Lyko und Herbert Knebel
Erkelenz. Auch beim vorerst letzten Besuch, den Christian Pape begrüßen durfte, war die Stadthalle in Erkelenz wieder ausverkauft. Kein Wunder, erwartete er mit Herbert Knebel «den Mann hinter dem bekanntesten Kassengestell Deutschlands», genauer gesagt Uwe Lyko, den Erfinder und Darsteller des bekannten Ruhrpott-Rentners.
Erkelenz-Holzweiler. Die lange Zeit des Wartens könnte für die Fußballer des SV Holzweiler bald beendet sein. Seit mehr als ein Jahr müssen sich auf ihren Aschenplatz verzichten, nachdem dort ein Zirkus Station gemacht hatte und den Platz in einem unbespielbaren Zustand zurückgelassen hatte.
Eifer der Bürger begeistert Gäste aus Taiwan
(agsb) | 29.06.2009, 16:26
Waldfeucht. Das Leben in ländlichen Gemeinden wie im Zweckverband «Der Selfkant» mit einer starken Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger, Selbstbewusstsein der Region, ehrenamtlichem Engagement und vielen Ideen lockten jetzt Gäste aus Taiwan in die Region.
Der Professor geht im Auftrag des taiwanesischen Landwirtschaftsministeriums unter dem Projekttitel «Rural Governance» (Steuerung verschiedener Projekte auf unterster Ebene) der Frage nach, welche Ansätze zur Förderung ländlicher Entwicklung über einen Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung auf die taiwanesische Situation übertragen werden können.
Seit dem vergangenen Jahr sind im Rahmen des nationalen Sechs-Jahres-Plans in Taiwan eine Reihe von Aktivitäten zur ländlichen Entwicklung begonnen worden, eingefügt in einen milliardenschweren Finanzrahmen. 13 Modellgemeinden wurden ausgewählt, in denen einzelne Maßnahmen wie auch Verfahren der Bürgerbeteiligung und des Regionalmanagements erprobt werden sollen. Professor Sen-Tyan Lin wurde von Dr. Yi Chiang von der Deutsch-Taiwanischen Gesellschaft sowie Dr. Ralf Nolten (Düren) von der Uni Bonn und stellvertretender Vorsitzender der Deutsch-Taiwanischen Gesellschaft für Sozialökonomie begleitet. Die Landwirtschaftliche Fakultät der Universität Bonn hat seit über 40 Jahren einen engen Kontakt zu den Kollegen an den taiwanesischen Universitäten.
Bürgermeister Johannes von Helden gab der Delegation einen kurzen Einblick zum Status «Leader-Region» und zum Zweckverband «Der Selfkant». Zudem stellte er kurz den grenzüberschreitenden Verbund Euromosa vor. Regionalmanagerin Nadejda Pondeva informierte über die aktuellen Entwicklungsprozesse in der Leader-Region. «Äußerst gespannt bin ich darauf, zu erfahren, welche Aufgaben das Regionalmanagement wahrnimmt und welchen Mehrwert es mit sich bringt», sagte Professor Sen-Tyan Lin.
Staunen rief das enorme ehrenamtliche Engagement der Bevölkerung hervor, wie bei der Vorstellung der lokalen Arbeitsgruppen (LAG) deutlich wurde. Dass sich derart viele Menschen unentgeltlich zum Wohle aller einsetzen, konnte Professor Sen-Tyan Lin kaum verstehen. «Wir geben den Anstoß, die einzelnen Arbeitsgemeinschaften nehmen die Ideen und Anregungen auf und beginnen mit der Arbeit», erklärte Bürgermeister Johannes von Helden.
Auch die Unterstützung vieler regionaler Partner der Arbeitsgemeinschaft waren für den Gast ein Thema. Er stellte viele Fragen und notierte die Antworten. Das Vertrauen zu den Bürgerinnen und Bürgern aufzubauen sah Professor Sen-Tyan Lin auch als wichtigen Baustein für die ländliche Entwicklung in Taiwan an. Derzeit werde aber noch zu viel von höheren Stellen bestimmt. Richtig Neugierig wurde der Professor bei der Vorstellung des Selfkantquizes.
Auch für Regionen in seiner Heimat wäre dieses Quiz eine durchaus denkbare Marketing-Strategie. Die Gäste aus Taiwan waren ebenso begeistert von den Ausführungen zu Dorfwerkstatt und Dorfkonferenz in Waldfeucht. Bei der Besichtigungstour durch das historische Waldfeucht und der Mühle sammelte die Delegation weitere Eindrücke. Die weiter angesprochene Projekte wie Imkermobil, Waldmärchenpfad, touristische Aufwertung der Windmühlen, Förderung Reittourismus und Zukunftswerkstatt inspirierten die Gäste ebenso für die Zukunftsplanungen von Taiwan.
Am Liebsten hätte Professor Sen-Tyan Lin wohl die Regionalmanagerin Nadejda Pondeva gleich mitgenommen. Von ihrer vielfältigen Arbeit war der Gast aus Taiwan beeindruckt.
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