Ladendieb schlägt sich in die Büsche
Jülich. Einen renitenten Ladendieb hat die Polizei am Donnerstag festgenommen. Nach einer Auseinandersetzung mit dem Kaufhauspersonal hatte er sich in einem Gebüsch versteckt.
Doppelte Unfallfahrt endet im Krankenhaus
Linnich. Noch unklar ist die genaue Ursache von zwei Verkehrsunfällen, die am Donnerstagnachmittag durch denselben Autofahrer in Kofferen und bei Gereonsweiler verursacht wurden, bevor er schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.
Das Open-Air-Kino ist nach Jülich zurückgekehrt
Jülich. Vier Jahre hatten die Jülicher Kinofreunde auf ihre beliebten Open-Air Vorstellungen im Jülicher Brückenkopfpark verzichten müssen. Immer wieder hatten sie die Bitte, um eine Neuauflage an die Parkverwaltung herangetragen. Nun wurden sie endlich erhört.
Klaus der Geiger: «Asphalt-Paganini» tritt im Kuba auf
Jülich. «Klaus der Geiger» tritt im Kulturbahnhof (KuBa) auf. Gelernt hat Klaus das Geigenhandwerk seit seinem sechsten Lebensjahr, damals noch als Klaus von Wrochem, geboren in eine adlig-bürgerliche Familie, die unter dem Eindruck des Krieges auseinandergerissen wurde.
Verkauf der Kneipe in Merken geplatzt
Merken/Linnich. Viele Wochen schwebte die Ankündigung wie ein Damoklesschwert über Merken: Gastwirt Peter Vitzer wollte seine Kneipe «Zum Sportplatz» verkaufen, und die NPD stand nach eigener Auskunft als Käufer bereit. Ein «Nationales Zentrum» wolle man im Dürener Stadtteil einrichten, verkündete die rechtsextreme Partei.
Gaukler und Künstler auf dem Balbazaar
Jülich. Der Jülicher Brückenkopf-Park hat reichlich Raum - für Besucher natürlich und für das Außergewöhnliche. Beide können und sollen am Wochenende eine kreativen Begegnung feiern, wenn möglichst viele Besucher auf den Balbazaar treffen. Letzterer erweckt den Anschein eines historischen Jahrmarktes, ist aber viel mehr als das.
Ertragreiches Lüftchen
| 30.07.2010, 08:30
Linnich. Angesichts dessen, was sich auf den Feldern der Nachbarkommunen im Wind dreht, ist das Linnicher Stadtgebiet ein «Spargel»-freies Land.
Die JUWI Wind GmhH würde gern gemeinsam mit der STAWAG Solar fünf bis sechs windgetriebene Stromerzeuger auf die Felder zwischen Kofferen und Hottorf pflanzen.
Die Windkraftanlagen hätten einen Mindestabstand von 1000 Metern zur Wohnbebauung und erfüllten damit die Vorgaben der TA Lärm. Die bestimmt, wie viel Lärm Windkraftanlagen bis zur nächsten Wohnbebauung emittieren dürfen.
Obwohl es sich bei den Anlage vom Typ Enercon E82 um echte «Brummer» mit einem Rotordurchmesser von 82 Metern und einer Höhe von 150 Metern handele, hätten die Hottorfer keinen Schattenwurf zu befürchten. Außerdem würden sich die Anlagen aufgrund der Geländeformation unscheinbarer in die Landschaft einfügen als die «Windmühlen» an etwas erhöhten Standorten.
Entschieden ist noch nichts, allerdings hat sich der Investor bereits Gelände gesichert - wegen der eigenen Planungssicherheit und um der Stadt zu zeigen, dass man bereit ist, Millionen zu investieren.
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