Lokales / Jülich

Namenloser Pilot findet seine letzte Ruhe

(ma.ho.) | 09.01.2009, 17:01

Kirchberg. Erdarbeiten nahe Bourheim brachten Ende November Überreste eines Kampfflugzeuges (Messerschmitt ME 109) aus dem Zweiten Weltkrieg zu Tage. Ebenfalls fand man die Gebeine des mutmaßlichen Piloten, die durch den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge geborgen wurden.

In diesen Tagen erhielt der unbekannte deutsche Pilot seine letzte Ruhestätte auf dem Kirchberger Soldatenfriedhof. Organisiert wurde die ökumenische Beerdigung durch den Volksbund, Andreas Holz vom Zentrum für Verifikationsaufgaben der Bundeswehr, sowie durch die Kirchberger Bürgerschaft.

Schweigemarsch

In einem Schweigemarsch ging es von der Leichenhalle zum Ehrenfriedhof. Pfarrer Dr. Peter Jöcken zelebrierte gemeinsam mit Pfarrerin Karin Latour die Gedenkfeier, bei der die Pfarrerin an die vielen unbekannten Soldaten, die ihr Leben fürs Vaterland verloren - und nie gefunden wurde - erinnerte.

Wolfgang Held vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge zeigte sich positiv überrascht über die große Präsenz der Bürger bei dieser Beerdigung. Solotrompeter des Heeresmusikkorps 300 aus Koblenz umrahmten pietätvoll die Veranstaltung.



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