Mehr Phantasie für die Schultüte
Kreis Düren. Der erste Schultag steht vor der Tür. Der neue Schulranzen steht vielleicht schon bereit. Und so manches Kind fiebert dem Morgen des ersten Schultages entgegen, wenn es mit stolz geschwellter Brust die Schultüte in Empfang nehmen und zur Schule tragen darf.
Josef Wirtz: «Doppelmandate kollidieren nicht»
Schophoven. Die Mahnung des neuen CDU-Fraktionschefs Karl-Josef Laumann saß. Er forderte klar und deutlich im NRW-Landtag von seinen Kollegen Präsenzpflicht, weil er als Opposition möglichst viele Abstimmungen gegen die rot-grüne Minderheitsregierung gewinnen will.
«Fliegender Wechsel» im Rathaus: Bürgerbüro entsteht in Aldenhoven
Aldenhoven. Die Bediensteten der Gemeinde Aldenhoven müssen ihre Akten packen. Denn das Rathaus wird in den Sommerferien umgebaut. Ab Montag beginnt der «fliegende Wechsel» mit Stühlerücken und Kistenpacken, berichtet Bürgermeister Lothar Tertel. Im Erdgeschoss wird ein Bürgerbüro eingerichtet. An vier Arbeitsplätzen sollen 80 Prozent aller anfallenden Dienstgeschäfte erledigt werden können.
ADHS: Wenn Kinder Reize nicht richtig filtern können
Jülich. Die Figur des «Zappel-Philipp» aus dem Buch «Struwwelpeter» von Heinrich Hoffmann ist den meisten Menschen seit ihren Kindertagen ein Begriff. Oft wird mit dieser Geschichte die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) assoziiert, die mittlerweile als eine der häufigsten Störungen im Kindes- und Jugendalter gilt.
Düren/Inden. Mit Marihuana am Steuer erwischt: Die Polizei hat am Donnerstagabend ein Strafverfahren gegen einen 18 Jahre alten Autofahrer aus Inden eingeleitet.
Aldenhoven. Die Landschaft im Norden der Picardie, das Departement Somme, zu dem die Stadt Albert, die Partnerstadt Aldenhovens gehört, ist landschaftlich durchaus mit unserer Gegend vergleichbar. Fruchtbarer Ackerboden, auf dem Weizen und Zuckerrüben gedeihen, machen die Ecke zur «Kornkammer».
Mahnmal im Römerpark voller jüdischer Symbole
(zts) | 27.05.2009, 17:45
Aldenhoven. Im Römerpark wird am Pfingstsonntag, 31. Mai, um 14 Uhr in einer offiziellen Feierstunde die Gedenkstätte für die jüdischen Mitbürger eingeweiht. Als Aldenhovener Mahnmal gegen Verfolgung und Krieg sowie für Frieden und Verständigung über alle Grenzen hinweg soll eine Stele auf runder Bodenplatte die zerbrochene jüdische Welt dokumentieren. Trauerbänder mit den Namen der ermordeten Aldenhovener Juden formieren sich zu einem Davidsstern.
Das Mahnmal wurde vom Aldenhovener Künstler Karl Heinz Schumacher entworfen sowie von Steinmetz Stephan Prell und Baumeister JosŽ Suárez ausgeführt. Die Gedenkstätte ist auf Initiative der Geschichtswerkstatt, der ökumenischen Gemeinschaft von evangelischer und katholischer Kirche sowie der Gemeinde Aldenhoven entstanden.
Im Rahmen der Einweihungsfeier werden Bürgermeister Lothar Tertel mit der Begrüßung und Übergabe der Stele an die Öffentlichkeit und der Künstler Karl Heinz Schumacher zur Darstellung der Kunstsymbolik sprechen. Die Einweihung der Gedenkstätte vornehmen werden der Aachener Rabbiner Max Bohrer und der evangelische Pfarrer Charles Cervigne, zugleich im Namen der katholischen Gemeinde. Ein Grußwort wird auch Geschäftsführer Herbert Rubinstein vom Landesverband der Jüdischen Gemeinden Nordrhein vortragen.
Als Gäste werden die Holocaust-Überlebende Mirjam Honig aus Eindhoven sowie weitere niederländische Freunde aus der Solidargemeinschaft der Kontaktbrücken erwartet.
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