Ladendieb schlägt sich in die Büsche
Jülich. Einen renitenten Ladendieb hat die Polizei am Donnerstag festgenommen. Nach einer Auseinandersetzung mit dem Kaufhauspersonal hatte er sich in einem Gebüsch versteckt.
Doppelte Unfallfahrt endet im Krankenhaus
Linnich. Noch unklar ist die genaue Ursache von zwei Verkehrsunfällen, die am Donnerstagnachmittag durch denselben Autofahrer in Kofferen und bei Gereonsweiler verursacht wurden, bevor er schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.
Das Open-Air-Kino ist nach Jülich zurückgekehrt
Jülich. Vier Jahre hatten die Jülicher Kinofreunde auf ihre beliebten Open-Air Vorstellungen im Jülicher Brückenkopfpark verzichten müssen. Immer wieder hatten sie die Bitte, um eine Neuauflage an die Parkverwaltung herangetragen. Nun wurden sie endlich erhört.
Klaus der Geiger: «Asphalt-Paganini» tritt im Kuba auf
Jülich. «Klaus der Geiger» tritt im Kulturbahnhof (KuBa) auf. Gelernt hat Klaus das Geigenhandwerk seit seinem sechsten Lebensjahr, damals noch als Klaus von Wrochem, geboren in eine adlig-bürgerliche Familie, die unter dem Eindruck des Krieges auseinandergerissen wurde.
Verkauf der Kneipe in Merken geplatzt
Merken/Linnich. Viele Wochen schwebte die Ankündigung wie ein Damoklesschwert über Merken: Gastwirt Peter Vitzer wollte seine Kneipe «Zum Sportplatz» verkaufen, und die NPD stand nach eigener Auskunft als Käufer bereit. Ein «Nationales Zentrum» wolle man im Dürener Stadtteil einrichten, verkündete die rechtsextreme Partei.
Gaukler und Künstler auf dem Balbazaar
Jülich. Der Jülicher Brückenkopf-Park hat reichlich Raum - für Besucher natürlich und für das Außergewöhnliche. Beide können und sollen am Wochenende eine kreativen Begegnung feiern, wenn möglichst viele Besucher auf den Balbazaar treffen. Letzterer erweckt den Anschein eines historischen Jahrmarktes, ist aber viel mehr als das.
Für eine Stadt, in der sich Frauen wohl fühlen
| 18.06.2009, 17:22
Jülich. Politikerinnen der SPD und von Bündnis 90/Die Grünen wollen bei der Innenstadtsanierung in Jülich darauf drängen, dass die Interessen der Bürgerinnen stärker berücksichtigt werden.
«Unser Ziel ist, die Innenstadtsanierung unter dem Gesichtspunkt von Gender Mainstreaming zu betrachten» betont Erika Janssen, Vorsitzende der ASF und Initiatorin dieses Projekts.
Gender Mainstreaming bedeute hier, dass vor allen politischen Entscheidungen und Maßnahmen überprüft wird, welche Auswirkungen sie auf Männer und Frauen haben werden. «Mit wachen Augen wollen wir die Innenstadt begehen und Vorschläge einbringen. Eine sinnvolle Planung für die Zukunft Jülichs ist nur unter Berücksichtigung von Interessen verschiedener Gruppen möglich und sollte nicht am grünen Tisch entschieden werden», fordert Giny Marquardt von der ASF.
Fehler und Lösungen
Bei der Begehung möchten die Frauen die bisherige Innenstadtplanung aus weiblicher Sicht betrachten, um daraufhin Handlungsfelder und Lösungsmöglichkeiten aufzeigen. «Zum Beispiel möchten wir herausfinden, ob die Verwaltung die Planung einer Stadt der kurzen Wege fördert und ob z.B. die Geh- und Radwege ausreichend breit genug sind, um sie barrierefrei mit Kindern (Kinderwagen, Dreirädern etc. ) zu nutzen», sagt Emily Willkomm-Laufs von Bündnis 90/Die Grünen.
Oftmals setzen Frauen andere Prioritäten in der Stadtplanung, so räumen sieder Beschäftigungsförderung, der ambulanten Hilfe, Beratungsleistungen und öffentlichem Nahverkehr eine höhere Priorität ein als Männer. Dafür könnte der Straßenausbau aus Frauensicht eine geringere Rolle spielen, lautet das Credo einer Arbeitshilfe des Deutschen Städtetages zur Umsetzung des Gender Mainstreaming.
Eine solide Planung, bei der im Vorfeld die weiblichen Belange mitberücksichtigt werden, bewirkt auch, dass bei finanzpolitischen Entscheidungen Frauen und Männer einen ähnlichen Nutzen ziehen. Da im Jülicher Rat Frauen unterrepräsentier seien, würdenEntscheidungen oft nur aus männlicher Sicht entschieden, die wiederum den meisten Nutzen auch aus den Entscheidungen ziehen.
Treffpunkt für den Stadtspaziergang ist am Dienstag, 23. Juni, um 19 Uhr im SPD-Parteibüro, Turmstraße 5.
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