Hiobsbotschaft: Cinram in Alsdorf streicht 400 Stellen
Alsdorf. Hiobsbotschaft für den Nordkreis Aachens: Der CD- und DVD-Hersteller Cinram in Alsdorf wird 400 seiner 1300 Arbeitsplätze abbauen. Von der tiefgreifenden Umstrukturierung, die bis Anfang 2011 umgesetzt werden soll, sind 170 unbefristete und 230 befristete Stellen betroffen.
Die Jungs von «Stanfour» persönlich kennen lernen
Kreis Düren. Gitarren zum Rocken, Keyboards zum Schmelzen, Lieder zum Mitsingen - und das alles unterm Sternenhimmel. Am Freitag, 20. August, kommen «Stanfour» mit ihrer «Rise-&-Fall»-Tour auf die Burg Nideggen. Ihr könnt dabei sein: Wir verlosen gemeinsam mit dem Veranstalter Meyer-Konzerte drei mal zwei Karten für den Auftritt. Sagt uns also, warum ausgerechnet Ihr Stanfour treffen sollt.
«Aber Hallo» weckt Faszination von alter Technik
Alsdorf. Ist ja ein komischer Klotz. So groß und eckig. Ganz ohne Bildschirm. Auf so einem Ding soll man schreiben können? Erst ist Jan Meyer ziemlich skeptisch, doch dann findet er das Klackern der metallenen Lettern und das Drehen an der Walze ziemlich lustig. Für den mit Computern vertrauten Neunjährigen ist die erste Begegnung mit einer rustikalen Schreibmaschine recht ungewöhnlich.
Hilfsaktion «Kindermahlzeit» lädt zum großen Sport- und Spielfest
Herzogenrath. Damit nach dem Sommerurlaub die ganze Familie noch einmal etwas zusammen unternehmen kann, bevor der Schulalltag wieder beginnt, lädt die «Kindermahlzeit» in diesem Jahr am letzten Feriensamstag zum großen Sport- und Spielfest ein. Am 28. August ab 13.30 Uhr - vorher können also bequem noch die Wochenend-Einkäufe getätigt werden - herrscht im Waldstadion des SuS Herzogenrath am Fuchsberg wieder buntes Treiben im Dienste des guten Zwecks.
Jugendämter greifen immer öfter ein
Aachen. Die Zahl der Inobhutnahmen von Kindern und Jugendlichen ist im ehemaligen Kreisgebiet im Jahr 2009 im Vergleich zum Vorjahr sprunghaft gestiegen - um 34,3 Prozent. Landesweit betrug der Anstieg «nur» 6,3 Prozent.
Städteregion will den CO2-Ausstoß verringern
Aachen. Durch 21 konkrete Maßnahmen könnte der CO2-Ausstoß der Städteregionsverwaltung um mehr als ein Fünftel reduziert werden.
Infos zum Umbau des Aachener Kreuzes im Bürgerbüro
| 08.03.2010, 23:59
Würselen/Region. Großer Bahnhof am Flugplatz Merzbrück - und das für den Um- und Ausbau des Aachener Autobahnkreuzes. Mit Lutz Lienenkämper ist Montagmorgen eigens der NRW-Verkehrsminister nach Würselen geeilt, um - flankiert von gleich drei Landtagsabgeordneten aus der Städteregion Aachen - ein halbes Jahr nach dem ersten Spatenstich mit dem Bürgerbüro ein neues Serviceangebot vorzustellen.
ArtikelVon 15 bis 18 Uhr
Beantwortet werden diese künftig eben in jenem Bürgerbüro auf dem Gelände des Flugplatzes, das in Sichtweite der Großbaustelle liegt und über die Anschlussstelle Broichweiden der Autobahn44 zu erreichen ist. Dabei will das Team um Projektleiter Helmut Helzle von dieser Woche an jeden Mittwoch von 15 bis 18 Uhr interessierten Bürgern Rede und Antwort stehen - ob zur Planung des Umbaus, zur Verkehrsführung in den verschiedenen Bauphasen, zum Lärmschutz oder zu drohenden Ausweichverkehren für die Anwohner. «Mit dem Büro erfüllen wir unseren Anspruch an einen regelmäßigen Dialog mit den Menschen. Wir wollen uns allen Fragen stellen», verspricht Winfried Pudenz als Hauptgeschäftsführer des für den Umbau verantwortlichen Landesbetriebs und ergänzt, dass sich nur Gruppen vor einem Besuch unter 0241/6093220 anmelden sollten. Ansonsten kann sich jeder - während der Öffnungszeiten auch telefonisch unter 02405/4799890 - informieren.
Wie groß die Resonanz sein wird, ist für Edgar Klein schwer abzuschätzen. «Der Zulauf beim Bürgerbüro in Kerpen-Buir, wo die A4 verlegt wird, hält sich bislang über die Bürger von Buir hinaus noch in Grenzen», sagt der Chef der Landesbetrieb-Niederlassung Ville-Eifel mit Sitz in Euskirchen, die für beide Baustellen zuständig ist. Mit einem Ansturm auf das Würselener Büro rechnet er frühestens dann, wenn es im Aachener Autobahnkreuz so richtig rund geht.
Wird derzeit in der ersten Bauphase am Rand der Baustelle gearbeitet, geht es im Sommer nach der Vergabe für den Bau der Zentralbrücke so richtig in die Vollen. Dann wird ein Teil der Hauptbrücke abgerissen und eine Behelfsbrücke gebaut. «Dann sehen die Menschen was, dann wird es für viele richtig interessant», glaubt Klein.
Und schon im Vorfeld hat Projektleiter Helzle einen Tipp parat: «Während der Bauzeit sollten die Auto- und Lkw-Fahrer die Navis ausschalten und auf die Schilder gucken, damit sie da hinkommen, wo sie hin wollen.» Kein Witz, betont Helzle. Denn: Die Verkehrsführung wird in den kommenden Monaten und Jahren so häufig geändert, dass sich wohl selbst die modernste Technik «verfährt».
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Bildergalerie: Baustelle an der A 44: Linkskurve wurde entschärft |
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