Auflieger verloren: Jägerhausstraße gesperrt
Stolberg-Zweifall. Auf der Jägerhausstraße zwischen Zweifall und Raffelsbrand hat sich am Freitagmorgen während der Fahrt der Auflieger von einer Sattelzugmaschine gelöst.
Dalli erobert Spanien von Sant Adrià aus
Stolberg. Dalli löst die Handbremse und legt einen Gang zu. Das Stolberger Traditionsunternehmen hat das Bleichewerk im spanischen Sant Adrià nahe Barcelona von der zur Henkel Gruppe gehörenden Henkel Ibérica S.A. übernommen.
Querschnittsgelähmte Frau bei Brand schwer verletzt
Stolberg. Mit schweren Verbrennungen musste in der Nacht zum Donnerstag eine 78-jährige Bewohnerin des Samaritanerheims in Stolberg in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
«Leistung ist für mich etwas Positives»
Stolberg/Eschweiler. An der AF North International School (AIS) des NATO-Stützpunkts in Brunssum unterrichtete er Kinder von Soldaten aus aller Welt, am Stolberger Goethe-Gymnasium war lange Zeit stellvertretender Schulleiter. Nun hat Dr. Friedhelm Mersch den nächsten Schritt gemacht: Seit dem 1. August ist der 58-Jährige Chef am Städtischen Gymnasium Eschweiler.
Neue Zufahrt zur gesperrten P+R-Anlage
Stolberg. «Es ist bedauerlich, wie wir über einen Sachverhalt diskutieren, der die Bürger sehr bewegt», brachte Reiner Jopke (SPD) die Debatte im Bauausschuss auf den Punkt.
Zweifaller Schule erhält Hebebühne
Stolberg. Aufgrund einer Bürgereingabe wurde die Stadt vom Landesbauministerium förmlich angewiesen, eine Rollstuhlhebebühne an der Zweifaller Grundschule zu installieren.
Experte nennt die Linke «Extremisten im Robin-Hood-Gewand»
(mlo) | 21.02.2010, 14:54
Stolberg. Zum Thema «Smarter Linksextremismus» hatte die Jungen Union um Frederick Thielen jetzt als Referenten den Krefelder Politikwissenschaftler Dr. Rudolf van Hüllen eingeladen.
In jeder Gesellschaft gebe es Extremismus, so der Referent. Gefährlich sei die Riesendiskrepanz unter den Leuten. Die Linke seien diskussionsfähige, hochmotivierte Menschen mit Erfahrung, die unter Berücksichtigung von Karl Marx eine andere Sichtweise zur Wirtschafts- und Sozialpolitik hätten. Sie verstünden unter sozialer Gerechtigkeit aber eine soziale Gleichheit.
Während die rechte Szene einfach nur böse sei, stünden die Linken in der Öffentlichkeit weit oben. Ihr extremistischer Charakter zeige sich mehr in den neuen Bundesländern als in den alten. Es gebe ein Gefälle von Nord nach Süd: Linke arbeiteten gegen die Demokratie im Norden mehr, dafür gebe es im Süden mehr Rechtsextremisten. Bundesweit sind es ca. 30.000 Rechtsextremisten, davon in NW 4175. Dennoch bewertet man ihr Potential leicht unterdurchschnittlich.
Die Zahl der Linksextremisten beläuft sich bundesweit auf 106.000. 10.125 davon leben in NRW. Ihre politische Erfolgsgeschichte messe sich an dem starken Zuwachs der letzten Jahre. «Medienzar Gregor Gysi und Oskar Lafontaine» hätten dazu beigetragen, dass sich diese Partei auch im Westen etablieren konnte.
«Auseinandersetzung notwendig»
Laut van Hüllen setzten sich die Linken aus der Ex-PDS, alten SED-Mitgliedern sowie den Autonomen, den Marxisten und anderen Restbeständen zusammen. Man müsse darin zwei ideologische Grundrichtungen unterscheiden. Zum einen seien da die subkulturellen, antistaatlichen und generell gewaltbereiten Anarchisten und Autonomen. Sie forderten eine Ordnung ohne Herrschaft: kein Führer, kein Boss, kein Gott, kein Staat. Auch seien sie gegen die Globalisierung.
Der Hauptfeind der revolutionären Marxisten sei das gegenwärtige Wirtschaftssystem, der Kapitalismus. Sie wollten eine sozialistische Wirtschaft, wissend, dass dies nicht unmittelbar zu erreichen sei. Ihnen sei an einer grundlegenden Transformation der Gesellschaft gelegen.
Um politische Macht zu haben, denke diese Minderheit nach Aussage van Hüllens in langen Zeiträumen und nehme auch Zickzackkurse in Kauf. Als Beispiel brachte er an, dass im Westen die DKP die treibende Kraft war und im Osten die SED. Im Falle einer sozialistischen Gesellschaft wäre Genosse Mies als Ministerpräsident einer sozialistischen Bundesrepublik vorgesehen gewesen. Doch mit der Wende sei alles anders gekommen.
Die Maoisten, Menschen aus dem Arbeitermilieu, und Trotzkisten, die einen Antiamerikanismus verfolgten, hätten sich ebenfalls in der Partei der Linken aufgelöst.
Van Hüllen stellte fest, dass die Linken sich als «Robin Hood der Neuzeit» darstellten durch Begriffe wie Gleichheit, Freiheit, Brüderlichkeit, durch das Herausstellen des Guten im Menschen und der Vorgabe die Welt retten zu wollen.
Zum Schluss meinte von Hüllen, dass obwohl die größte Kapazität der Linken in den neuen Bundesländern bestünde, eine Auseinandersetzung mit dieser Partei notwendig sei, da ihre Ideologie extremistische Grundzüge enthalte.
Der Schlussredner Axel Wirtz sagte, dass die Linke «keine demokratische Partei» sei. Es gelte sich mit den Inhalten auseinanderzusetzen, eine wertgebundene Politik sei vonnöten und es müsse mehr solcher Veranstaltungen geben. Er vergaß nicht auf die Ostermärsche und Wahlen am 9. Mai hinzuweisen.
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