Einheitliches Handy-Ladegerät soll 2011 kommen
Für jedes neue Handy ein neues Ladegerät - damit soll bald Schluss sein. Die EU-Kommission verspricht für 2011 ein Ende des Wirrwarrs. Dann soll ein einheitlicher Ladekabel-Stecker mit USB-Anschluss für alle kommen. Das Datum ist allerdings ein Jahr später als geplant.
«Deus ex Machina»: «FAZ» startet neues Blog
Frankfurt/Berlin. Die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» hat am Freitag ein neues Blog gestartet, in dem das Netz und seine Technik aus neuer Perspektive betrachtet werden sollen. Für das Forum «Deus ex Machina» gewann die Zeitung den für seine Polemiken bekannten Blogger Don Alphonso.
Bericht: PC-Hersteller halten Öko-Standards nicht ein
Berlin. Vier Jahre nach einer Selbstverpflichtung zum Verzicht auf giftige Chemikalien haben die meisten PC-Hersteller ihr Versprechen nach einem Bericht der Fachzeitschrift «c't» bislang nicht erfüllt.
Obama-Regierung will Internet-Überwachung erleichtern
Washington. US-Präsident Barack Obama will Medienberichten zufolge die Überwachung der Internet-Nutzung in seinem Land erheblich erleichtern.
Weltweit größtes Digitalfoto: Budapest mit 70 Gigapixel
Berlin. Ein Panoramabild von Budapest ist mit einer Größe von 70 Gigapixeln das nach Angaben der Produzenten größte Digitalfoto der Welt. Aufgenommen wurde es von einem Aussichtsturm auf dem 527 Meter hohen Berg János-hegy im Westen der ungarischen Hauptstadt.
Vodafone erwartet Nebeneinander von UMTS und LTE
Berlin. Zehn Jahre nach der Versteigerung von Frequenzen für das UMTS-Mobilfunknetz erwartet Vodafone, dass diese Technik auch nach der geplanten Einführung eines noch schnelleren Standards weiter Bestand haben wird.
Frühjahrsputz für den Rechner: So wird der Computer blitzblank
Von Berti Kolbow, dpa | 24.02.2009, 09:32
Frankfurt/Main. Essensreste, Fingerabdrücke, Wollmäuse: Mit der Zeit verschmutzt jeder Computer. Das ist nicht nur unansehnlich und unhygienisch, sondern kann auch die Lebensdauer der Geräte beeinträchtigen, etwa wenn verstaubte Lüfter die Komponenten schlecht kühlen.
Vor allem Tastatur, Bildschirm und die Computer-Lüfter sind Schmutzfänger. An häufig gebrauchten Geräten lassen sich jede Menge Spuren der Benutzer finden. Dazu zählen laut Dirk Plähn vom Unternehmen EDV-Clean-System in Barsbüttel bei Hamburg unter anderem Brotkrümel, Nasenhaare und sogar Nagellackabrieb auf dem Bildschirm, wenn dieser häufig mit den Fingern berührt wird.
Dem Anwender bleibt zum Beispiel oft verborgen, dass sich Netzteil und Prozessorlüfter mit der Zeit mit Staub zusetzen. Die Wärme wird dadurch schlechter abgeführt. Abstürze drohen - und schlimmstenfalls der Hitzetod des Rechners. «Das Computerinnere sollte mindestens einmal jährlich gereinigt werden, Eingabegeräte und Display monatlich, je nach Verschmutzungsgrad und Vorliebe auch öfter», rät Markus Schütz vom PC-Hersteller Dell in Frankfurt.
Kaum verschmutzte Oberflächen sollten laut Schütz lediglich mit einem trockenen Mikrofasertuch abgewischt werden. Bei größerem Putzbedarf kommen Hausmittel nur bedingt infrage. «Spülmittel und Küchenrolle sind ungeeignet», warnt Dirk Plähn. Die Reinigungskraft von Spüli und Co. ist für dreckiges Geschirr geeignet, aber nicht für stark verschmutze Tastaturen. Auch von Lösungsmittel-haltigen Flüssigkeiten sollte man die Finger lassen. Diese säubern vielleicht erstmal recht gut, lassen aber Oberflächen porös und damit langfristig noch anfälliger für Dreck werden.
Um Schweiß und Fett von den Tasten zu entfernen, empfiehlt Plähn speziellen Kunststoffreiniger. Damit ließen sich oft «Wunder» bewirken. Eine neuwertig aussehende Tastatur sollten Vielschreiber aber nicht erwarten. «Bei Dauernutzung ist ein Abrieb der Mattierungsbeschichtung ganz normal. Das Glänzen der häufig verwendeten Tasten ist nicht zu vermeiden», so Markus Schütz.
Mit dem gleichen Putzmittel wie für die Tasten lassen sich auch alle anderen Computer-Oberflächen reinigen - außer die des Bildschirms. Für Displays sollten extra darauf abgestimmte Reinigungsmittel verwendet werden, rät Plähn. Feuchte Brillenputztücher gingen alternativ auch. Zuvor empfiehlt sich eine mechanische Reinigung mit dem Staubsauger.
Mit Druckluft aus der Dose lassen sich Plähn zufolge in den Ritzen der Tastatur sitzende Schmutzpartikel entfernen. Druckluft sollte aber vorsichtig eingesetzt werden, warnt Markus Schütz von Dell: Im schlimmsten Fall bläst sie Partikel an unerreichbare Stellen. Ein schlichter weicher Pinsel mit weichen Borsten oder ein Haartrocker als Dosenluftersatz gingen auch. Der Föhn sollte aber nur mit kalter Luft blasen, damit sich nicht im schlimmsten Fall der Kunststoff des Computergehäuses verformt.
Der Staubsauger kommt auch bei einer Innenreinigung des Rechners zum Einsatz. So lassen sich Lüfterrotoren und die verschiedenen Rechnerteile wie Hauptplatine und Steckkarten von Staub befreien. Das Gehäuse eines PCs aufzuschrauben, ist in der Regel kein Problem. Notebooks hingegen sollten - wenn überhaupt - nur von Fachleuten geöffnet werden. «Beim eigenmächtigen Eingriff können Garantieansprüche erlöschen. Außerdem sind Laptops sehr schwierig wieder zusammenzusetzen», gibt Dirk Plähn zu bedenken. Aufgrund der kompakteren Bauweise von Notebooks im Vergleich zum Desktop-Rechner ist die Gefahr, dass Staub eindringt, ohnehin eher gering.
Grundregeln für den Rechner-Großputz
Damit das Reinemachen des Rechners nicht mehr Schaden anrichtet als es Schmutz entfernt, gilt es einige Grundregeln zu beherzigen, sagt IT-Reinigungsspezialist Dirk Plähn von EDV-Clean-System. Der Computer sollte generell niemals zu feucht gereinigt werden. Das Reinigungsmittel auf das Putztuch statt auf die Oberfläche zu sprühen, beugt Flüssigkeitsnasen vor, die in die Elektronik fließen.
Potenziell fusselnde Wischutensilien wie Küchenpapier sind tabu. Sonst entstehen möglicherweise mehr Schmutzpartikel als vor dem Putzvorgang vorhanden waren. Vor jedem Großputz sind die Geräte zudem auszuschalten und die Netzstecker zu ziehen. Steht eine Innenreinigung an, sollte sich der Nutzer zuvor erden, indem er etwa eine metallene Heizung berührt. Das vermeidet das Übertragen elektrostatischer Spannung auf die empfindsamen Geräte.
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