«Harry Potter»-Stars überholen Hollywood-Größen
New York. Die jungen Schauspieler der «Harry Potter»-Filme haben bei den Gehältern die großen Hollywood-Superstars abgehängt. Das berichtet zumindest die US-Zeitschrift «Vanity Fair».
Retrospektive von Henri Rousseau in Basel
Basel. Eine Retrospektive des französischen Malers Henri Rousseau zeigt die Fondation Beyeler in Riehen bei Basel. 100 Jahre nach dem Tod des Künstlers gibt die Ausstellung einen umfassenden Überblick über das Schaffen des Wegbereiters der klassischen Moderne, wie das Museum mitteilte.
Frischer Wirbelwind im Hoesch-Museum
Düren. Noch sind die Hallen und Kabinette im Dürener Leopold-Hoesch-Museum pure Architektur, überall herrscht gähnende Leere. Irgendwo im Haus wird gebohrt und gehämmert. Aber es sieht schon recht adrett und fast gar nicht mehr wie auf einer Baustelle aus in dem sanierten und erweiterten historischen Bau.
Leichte Eleganz mit Muskelkraft gepaart
Düsseldorf. Das Rezept ist ebenso simpel wie wirksam. Man nehme: Sechs knackige junge Tänzer und eine biegsame Ballerina, kombiniere das mit diversen bunten Hintergrund-Videos auf einer riesigen Leinwand und spiele dazu jede Menge Rock- und Pop-Hits. Fertig ist die Tanzshow «Rock The Ballet».
Star-Boulevard: Erster Stern für Marlene Dietrich
Berlin. Filmlegende Marlene Dietrich (1901-1992) bekommt auf dem Berliner Boulevard der Stars den ersten Stern. Während der Berlinale soll er am 12. Februar erstmals präsentiert werden.
«Agrippina»: Modenschau der Intrigen
Berlin. Hunderte durchsichtige Perlenketten hängen von der Decke der Berliner Staatsoper Unter den Linden. Die Figuren in Händels Oper «Agrippina» verirren sich in den Fäden der Intrigen, die sie selbst gesponnen haben.
Großartiger Abend mit Keane im Kölner E-Werk
Von Thorsten Karbach | 17.06.2009, 11:19
Köln Weniger war bei Keane immer mehr. Mit Klavier und Schlagzeug sind die Musiker aus Sussex in die vorderste Reihe britischer Popbands gerauscht.
Es war ein großartiger Abend - für das Publikum und die Band, die von der Begeisterung getragen wurden. Es war ein Konzert wie ein Selbstläufer, angetrieben von einem aufgedrehten Sänger Tom Chaplin und mit Energie geladen von Pianist Tim Rice-Oxley und Schlagzeuger Richard David Hughes - dazu gab es auch noch eine saubere Basslinie von Jesse Quin. Chaplin war ungemein präsent, so dass man ihm auch seine etwas übertriebene Gestik verzeihen mochte, bisweilen verrenkte er die Arme wie ein Musikazubi in einer Castingshow. Nur dass er besser singen kann als die dort gezüchteten Popsternchen. Mit «Bend and break», «This is the last time», «Somewhere Only We Know» , «Everybody´s Changing» oder dem Schlussakkord «Bedshaped» (alle von «Hopes and Fears») waren es in erster Linie die Frühwerke der Band, die die Akzente setzen.
Immer wenn Chaplin für neuere Songs (etwa «Spiralling») die Gitarre um den Hals baumeln ließ, konnte zwar rhythmisch geklatscht aber auch schnell wieder vergessen werden. Denn dann klangen Keane so wie Neue Deutsche Welle mit etwas mehr Sinn im Gesang. Aber diese Belanglosigkeiten waren nur spärlich ins Programm gebastelt - gut so. Die emotionalen Balladen dominierten, mit «Early Winter» - eigentlich von Gwen Stefani gesungen aber eben von Rice-Oxley geschrieben - wurde ein ganz feiner Akzent gesetzt. Ein richtiger Weniger-ist-mehr-Song. Ein gutes Stück Keane.
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