Komorowski und Merkel wollen enger zusammenarbeiten
Berlin. Deutschland und Polen wollen ihre Zusammenarbeit vertiefen. Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßte am Freitag den Vorschlag des polnischen Präsidenten Bronislaw Komorowski, die Kooperation beider Länder mit Frankreich im Rahmen des «Weimarer Dreiecks» auszubauen.
Regierung kommt bei Energiekonzept voran
Berlin. Die Bundesregierung kommt bei ihren Arbeiten für das Energiekonzept voran.
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USA und Südkorea veranstalten neues Manöver
Seoul. Neue Machtdemonstration auf See: Die Streitkräfte der USA und Südkoreas wollen am Sonntag ein weiteres Seemanöver im Konflikt um ein versenktes südkoreanisches Kriegsschiff beginnen.
Westerwelle sagt Malta Unterstützung zu
Valletta. Bundesaußenminister Guido Westerwelle hat Malta die Solidarität Deutschlands beim Kampf gegen illegale Einwanderung versprochen.
Massenproteste im Iran gegen Nahost-Gespräche
Teheran. Im Iran haben Hunderttausende Regimeanhänger gegen die Wiederaufnahme der Nahost-Friedensgespräche protestiert. Die iranische Führung forderte dabei einen Abzug Israels aus den Palästinensergebieten.
Friedensnetzwerke fordern Waffenstillstand in Kundus
(epd) | 31.07.2009, 14:01
Aachen. Friedensinitiativen in Deutschland und Afghanistan appellieren an die Bundesregierung, sich um einen Waffenstillstand in der afghanischen Provinz Kundus zu bemühen.
Eine solche Vereinbarung war vor kurzem in der Provinz Badghis zwischen afghanischer Regierung und Taliban geschlossen worden. In Kundus unterhält die Bundeswehr ein Feldlager.
«Kooperation für den Frieden» ist ein Zusammenschluss von 50 Friedensorganisationen in Deutschland. Die Nationale Friedens-Jirga Afghanistans umfasst den Angaben nach Stammesvertreter, religiöse Würdenträger, Intellektuelle und Politiker, vor allem aus dem Süden und Osten Afghanistans.
Die Nationale Friedens-Jirga Afghanistans sei bereit, die Gespräche mit Kommandeuren der Aufständischen in der Provinz Kundus jederzeit wieder aufzunehmen, hieß es. «Da von den Aufständischen die Bereitschaft zum Waffenstillstand abhängig gemacht wird von der Bereitschaft der Bundesregierung, an Gesprächen darüber teilzunehmen, sollte die Bundesregierung ein entsprechendes Signal geben», unterstrichen die Friedensorganisationen in ihrer Erklärung.
Die Bundesregierung müsse ihre Kampfhandlungen in Afghanistan stoppen und die Einsätze der Tornado-Staffeln abbrechen, hieß es weiter. Die Zahl der in Afghanistan stationierten Bundeswehrsoldaten dürfe nicht erhöht werden. Zudem müsse ein Ausstiegsszenario mit «festen Daten für einen raschen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan» vorgelegt werden.
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