Millionenentschädigung für 9/11-Retter
New York. Tausende Helfer, die nach dem Anschlag vom 11. September 2001 auf das New Yorker World Trade Center erkrankten, sollen eine Millionenentschädigung bekommen.
Rösler will bald mit Sparmaßnahmen Ernst machen
Berlin. Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) will schon bald mit ersten Sparmaßnahmen zulasten der Pharmahersteller Ernst machen. Dafür erhielt er von der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Rückendeckung.
Wunschbündnis der Deutschen: Schwarz-Rot
Mainz/Berlin. Nur wenige Monate nach dem Antritt der schwarz-gelben Bundesregierung wünschen sich viele Bundesbürger die große Koalition zurück.
Verbände beraten über Ausstieg aus Islamkonferenz
Köln. Im Streit um die Neuauflage der Islamkonferenz hat Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) den muslimischen Verbänden Entgegenkommen in inhaltlichen Punkten signalisiert. Er wolle ihnen bei der Kritik an seiner Schwerpunktsetzung entgegenkommen.
Merkel nimmt Westerwelle gegen Kritik in Schutz
Berlin. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat ihren Außenminister Guido Westerwelle (FDP) gegen Vorwürfe der Günstlingswirtschaft in Schutz genommen.
48 Tote bei Doppel-Anschlag in Lahore
Islamabad. Zwei Selbstmordattentäter haben am Freitag in der ostpakistanischen Kulturmetropole Lahore mindestens 48 Menschen mit in den Tod gerissen. «Der Tod von 30 Zivilisten und 18 Soldaten ist bestätigt», sagte ein Armeeoffizier, der anonym bleiben wollte.
Friedensnetzwerke fordern Waffenstillstand in Kundus
(epd) | 31.07.2009, 14:01
Aachen. Friedensinitiativen in Deutschland und Afghanistan appellieren an die Bundesregierung, sich um einen Waffenstillstand in der afghanischen Provinz Kundus zu bemühen.
Eine solche Vereinbarung war vor kurzem in der Provinz Badghis zwischen afghanischer Regierung und Taliban geschlossen worden. In Kundus unterhält die Bundeswehr ein Feldlager.
«Kooperation für den Frieden» ist ein Zusammenschluss von 50 Friedensorganisationen in Deutschland. Die Nationale Friedens-Jirga Afghanistans umfasst den Angaben nach Stammesvertreter, religiöse Würdenträger, Intellektuelle und Politiker, vor allem aus dem Süden und Osten Afghanistans.
Die Nationale Friedens-Jirga Afghanistans sei bereit, die Gespräche mit Kommandeuren der Aufständischen in der Provinz Kundus jederzeit wieder aufzunehmen, hieß es. «Da von den Aufständischen die Bereitschaft zum Waffenstillstand abhängig gemacht wird von der Bereitschaft der Bundesregierung, an Gesprächen darüber teilzunehmen, sollte die Bundesregierung ein entsprechendes Signal geben», unterstrichen die Friedensorganisationen in ihrer Erklärung.
Die Bundesregierung müsse ihre Kampfhandlungen in Afghanistan stoppen und die Einsätze der Tornado-Staffeln abbrechen, hieß es weiter. Die Zahl der in Afghanistan stationierten Bundeswehrsoldaten dürfe nicht erhöht werden. Zudem müsse ein Ausstiegsszenario mit «festen Daten für einen raschen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan» vorgelegt werden.
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