Stadtmeisterschaft: Rhenania sichert sich Platz drei
Aachen. Für die einen ist es das Spiel um die goldene Ananas, für die anderen eine gute Möglichkeit, sich mit einem Erfolgserlebnis aus dem Turnier zu verabschieden. Das Spiel um den dritten Platz sieht längst nicht jeder als bedeutungsvoll an - anders hingegen die Mannschaften von Rhenania Richterich und Yurdumspor Aachen.
6000 Euro Schaden mit zwei Promille
Aachen. 6000 Euro Schaden hat ein Autofahrer verursacht, der zu tief ins Glas geschaut hatte. Der alkoholisierte Mann verlor auf der Reinhardstraße die Kontrolle über seinen Pkw.
Der Kampf ums Paradies und sein versöhnliches Ende
Aachen. Hubert Coonen hat das Paradies gefunden. Und er hat wohl selbst nicht so recht geglaubt, dass er es noch einmal finden würde. Denn eigentlich fühlte sich Hubert Coonen schon einmal wie im Paradies - und er wurde aus ihm vertrieben. Wie auch die anderen Kleingärtner der Anlage «Groß Tivoli», deren Vorsitzender Hubert Coonen ist und die vor wenigen Jahren dem neuen Tivoli weichen mussten.
Stiche auf Kioskbesitzer als Mordversuch angeklagt
Aachen. Er sollte früh aus der Kölner JVA kommen. Als der Angeklagte dann mit einiger Verspätung in den Gerichtssaal geführt wurde, huschte ein leichtes Lächeln über sein Gesicht.
Jugendämter greifen immer öfter ein
Aachen. Die Zahl der Inobhutnahmen von Kindern und Jugendlichen ist im ehemaligen Kreisgebiet im Jahr 2009 im Vergleich zum Vorjahr sprunghaft gestiegen - um 34,3 Prozent. Landesweit betrug der Anstieg «nur» 6,3 Prozent.
Rodungsarbeiten auf dem Campus
Aachen. Anfang August beginnen nach Angaben des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW (BLB) weitere Maßnahmen zur Erschließung des neuen RWTH Campus Melaten.
Festnahme eines Radfahrers erregt die Gemüter
Von Oliver Schmetz | 22.01.2009, 22:01
Aachen. Die Festnahme eines Fahrradfahrers hat am späten Donnerstagvormittag in der Adalbertstraße für Aufsehen gesorgt.
Der am Boden liegende Mann sei von einem Polizisten in einen «Catchergriff» genommen worden, eine Beamtin habe sich ihm auf den Fuß gestellt, eine «City-Service»-Kraft ihm derweil «ein Bein verdreht». Schließlich sei der Festgenommene in Handschellen abtransportiert worden.
Der Mann habe dabei «vor Schmerzen laut geschrien», die umstehenden Passanten sein «entsetzt und fassungslos» gewesen, so der Zeuge: «Von der viel zitierten Deeskalationsmethode war bei dieser Aktion nichts zu spüren.»
Polizeisprecher Paul Kemen bestätigt auf AZ-Anfrage die Festnahme, schildert den Hergang des Geschehens allerdings anders. Demnach ist der Radfahrer im Zuge einer Rotlichtüberwachung am Friedrich-Wilhelm-Platz aufgefallen, weil er bei Rot über die Ampel am Eingang der Elisengalerie fuhr. An der Einmündung der Adalbertstraße hätten die Beamten den Mann angehalten und zur Rede gestellt. Der Rotsünder habe sein Vergehen auch eingeräumt, sich dann aber plötzlich geweigert, seine Personalien anzugeben, so Kemen: «Nach Angaben der beteiligten Beamten hat sich der Mann so in Rage geredet, dass er für ein normales Gespräch überhaupt nicht mehr zugänglich war.»
Die Beamten hätten ihn dann darauf hingewiesen, dass sie ihn nun durchsuchen würden, ihn überwältigt und festgenommen - was der Mann mit lautstarkem Protest quittiert habe. Kemen: «Laut den Kollegen hat er gezielt Passanten angeschrien, dass die Polizei ihn misshandle, bloß weil er mit dem Fahrrad fahre.»
Dass der radelnde Rotsünder schließlich in Handschellen abgeführt worden sei, mochte der Polizeisprecher nicht näher kommentieren. «Das hängt immer von der Situation ab. Aber bei vorläufigen Festnahmen sehr renitenter Leute kann es ein durchaus probates Mittel sein.»
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