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Christian Thielemann: «Der Ring des Nibelungen» (Opus Arte/Naxos)

(ark) | 11.12.2009, 14:00

15 Stunden «Ring» sind nur was für hartgesottene Wagner-Fans. Weil es davon jedoch reichlich gibt, kommt ab und an eine Gesamtaufnahme auf den Markt. Der «Thielemannring» dokumentiert nun die außergewöhnliche Akustik des Bayreuther Festspielhauses und die solide bis phantastische Qualität der dort auftretenden Gesangssolisten.

Auf den 14 CDs der Live-Aufnahme der Saison 2008 ist etwa betörend Stephen Gould als Siegfried zu erleben, ganz phänomenal singt Linda Watson die Brünnhilde, grandios ist Albert Dohmen als Wotan/Wanderer.

Christian Thielemanns Sound-Maschine schnurrt so unbeirrbar geschmeidig und transparent, dass man schier mitgerissen wird. Da verzeiht man die Huster im Publikum. Opus Arte verzichtet auf Fotos der Tankred-Dorst-Inszenierung, druckt jedoch das ganze Libretto. Eine schöne Box.

Wertung: ****



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